E-Control - Lieferantenwechsel vielfach ohne Unterschrift möglich

Für den Wechsel des Strom- und Gaslieferanten ist vielfach nicht einmal mehr eine Unterschrift nötig. Laut einer Erhebung der Regulierungsbehörde E-Control kann der Wechsel bei 20 von 25 befragten Stromanbietern und 19 von 20 Gaslieferanten online erledigt werden. Eine Unterschrift ist bei den Lieferanten mit Online-Wechsel bei 6 Strom- und 9 Gasanbietern einzig für den Bankeinzug nötig.

"Was beim Einkauf über Onlineshoppingportale wie Amazon gang und gäbe ist, wird langsam auch im Energiebereich Standard", so E-Control-Vorstand Walter Boltz am Dienstag in einer Pressemitteilung.

Für den Wechsel sei lange Zeit das Unterschreiben eines Formulars nötig gewesen, das dann eingescannt per E-Mail, per Fax oder per Post an den neuen Energielieferanten gesendet werden musste. Dieser Schritte sei bei vielen Lieferanten nun weggefallen.

Die E-Control hat die Erhebung unter allen großen regionalen Versorgern sowie unter den größten bzw. am Markt aktivsten alternativen Anbietern durchgeführt.

Jene sechs Energielieferanten, die noch keine Schritte in Richtung Online-Wechsel unternommen haben, hätten zugesagt, bis spätestens Ende September die gesetzlichen Vorgaben zu erfüllen, so Boltz.

Mit 1. Juni sind weitere Teile der im vergangenen November erlassenen Verordnung mit einer genaueren Beschreibung des Lieferantenwechsels in Kraft getreten. Damit ist die Wechsel-Verordnung nun vollständig in Kraft. "Unser Ziel ist, dass der Wechsel für den Kunden so einfach und schnell wie möglich ist", so E-Control-Vorstand Martin Graf. Dazu soll auch die nähere Beschreibung des Wechsels beitragen.

Wien (APA) - Die tschechische Sazka-Gruppe hat vom Bankhaus Schellhammer & Schattera Anteile an der Casinos Austria AG (CASAG) übernommen und ihre Beteiligung damit auf 38,29 Prozent aufgestockt. Der seit längerem bekannte Schritt sei formal abgeschlossen, teilte Sazka am Freitagnachmittag mit.
 

Newsticker

Sazka hält nun 38,29 Prozent an Casinos Austria

Wien (APA) - Der "Kurier" nennt Details zum Abschlussbericht der "Soko Meinl" zu den Ermittlungen im Anlageskandal rund um die Meinl European Land (MEL) des Bankers Julius Meinl. "Vorbehaltlich gutachterlicher Feststellungen beträgt dem Verdacht nach der Schaden am effektiven Vermögen der Aktionäre (...) 1,69 Milliarden Euro", heißt es im Abschlussbericht, so "kurier.at" Freitagabend.
 

Newsticker

Causa Meinl European Land - Anlegerschaden von 1,69 Mrd. Euro

London (APA/awp/sda) - Die Billigfluglinie Easyjet zeigt sich im Streit mit der Gewerkschaft SSP/VPOD gelassen. Man habe die Anliegen der Gewerkschaft zur Kenntnis genommen, teilte die Airline am Freitag als Reaktion auf ein Communiqué von deren Seite mit.
 

Newsticker

Easyjet in Streit mit Gewerkschaft gelassen