E-Control - Lieferantenwechsel vielfach ohne Unterschrift möglich

Für den Wechsel des Strom- und Gaslieferanten ist vielfach nicht einmal mehr eine Unterschrift nötig. Laut einer Erhebung der Regulierungsbehörde E-Control kann der Wechsel bei 20 von 25 befragten Stromanbietern und 19 von 20 Gaslieferanten online erledigt werden. Eine Unterschrift ist bei den Lieferanten mit Online-Wechsel bei 6 Strom- und 9 Gasanbietern einzig für den Bankeinzug nötig.

"Was beim Einkauf über Onlineshoppingportale wie Amazon gang und gäbe ist, wird langsam auch im Energiebereich Standard", so E-Control-Vorstand Walter Boltz am Dienstag in einer Pressemitteilung.

Für den Wechsel sei lange Zeit das Unterschreiben eines Formulars nötig gewesen, das dann eingescannt per E-Mail, per Fax oder per Post an den neuen Energielieferanten gesendet werden musste. Dieser Schritte sei bei vielen Lieferanten nun weggefallen.

Die E-Control hat die Erhebung unter allen großen regionalen Versorgern sowie unter den größten bzw. am Markt aktivsten alternativen Anbietern durchgeführt.

Jene sechs Energielieferanten, die noch keine Schritte in Richtung Online-Wechsel unternommen haben, hätten zugesagt, bis spätestens Ende September die gesetzlichen Vorgaben zu erfüllen, so Boltz.

Mit 1. Juni sind weitere Teile der im vergangenen November erlassenen Verordnung mit einer genaueren Beschreibung des Lieferantenwechsels in Kraft getreten. Damit ist die Wechsel-Verordnung nun vollständig in Kraft. "Unser Ziel ist, dass der Wechsel für den Kunden so einfach und schnell wie möglich ist", so E-Control-Vorstand Martin Graf. Dazu soll auch die nähere Beschreibung des Wechsels beitragen.

Berlin/Wien (APA/Reuters) - Die EU-Nettozahler werden nach Angaben von Außenminister Sebastian Kurz (ÖVP) und der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel ihre Positionen vor den Finanzverhandlungen der Gemeinschaft eng koordinieren. "Es wird eine Abstimmung der Nettozahler geben", kündigte Merkel am Mittwoch nach einem Treffen mit Kurz in Berlin an.
 

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Merkel und Kurz - Nettozahler sprechen sich über EU-Haushalt ab

Mountain View (APA/dpa) - Google beschleunigt den Ausbau eigener Unterwasserkabel, um seinen Datendiensten in einzelnen Regionen mehr Tempo zu geben. Eines der Projekte soll die USA mit Irland und Dänemark verbinden. Dieses Kabel mit dem Namen "Havfrue" (Dänisch für Meerjungfrau) soll im kommenden Jahr fertiggestellt werden, wie Google am Mittwoch mitteilte.
 

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