E-Control: KMU wechseln Energie-Lieferanten seltener als Privatkunden

Wien - Knapp 45.000 kleine und mittlere Unternehmen in Österreich haben im vergangenen Jahr ihren Stromlieferanten gewechselt. Einen neuen Gasanbieter suchten sich 2.700 Unternehmen. Das entspricht Wechselraten von 2,8 Prozent bei Strom und 3,4 Prozent bei Gas, wie die E-Control am Montag mitteilte.

"Die Betriebe sind deutlich wechselfreudiger geworden", sagte E-Control-Vorstand Martin Graf laut Aussendung. Einem Gewerbebetrieb mit einem Jahresstromverbrauch von 100.000 Kilowattstunden (kWh) spare der Wechsel vom regionalen Versorger zum günstigsten Anbieter bis zu 5.700 Euro pro Jahr inklusive Neukundenrabatt. Ein Unternehmen mit einem jährlichen Gasverbrauch von 400.000 kWh spare sich bis zu 6.400 Euro. Trotz der hohen Ersparnisse lagen die Wechselraten der KMU aber unter jenen der Haushalte, wo sich im vergangenen Jahr 3,7 Prozent einen neuen Stromanbieter gesucht hätten und 4,6 Prozent einen neuen Gaslieferanten.

Klagenfurt (APA) - Im Hypo-Prozess zu den Fällen "Hilltop" und "Blok 67" sind am Donnerstag Mitglieder des Aufsichtsrats sowie Zeugen aus Liechtenstein befragt worden. So erzählte ein Liechtensteinischer Anwalt, dass er die "Hilltop" ins Leben gerufen und die Hypo nichts mit dieser Gründung zu tun gehabt habe. Die Aufsichtsratsmitglieder bezeichneten die damaligen Entscheidungen als plausibel.
 

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Hypo-Prozess - "Hilltop" als "Reservegesellschaft" in Liechtenstein

Bad Gastein (APA) - Nach der Übernahme von drei Gebäuden aus der Belle Epoque im Zentrum des Kurortes Bad Gastein durch das Land Salzburg sind nun dringend notwendige Sanierungsmaßnahmen erfolgt, um die desolaten Häuser vor eindringender Nässe zu schützen. Mit Ausnahme von kleineren Arbeiten seien die Objekte "soweit fit für den kommenden Winter", erklärte am Donnerstag Landeshauptmann Wilfried Haslauer (ÖVP).
 

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Bad Gastein: Drei Belle-Epoque-Häuser wurden "winterfit" saniert

Berlin (APA/Reuters) - Das deutsche Finanzministerium lehnt die Idee der EU-Kommission für eine neue Form von Staatsanleihen-Verbriefungen ab. "European Safe Bonds (ESB) führen in die falsche Richtung und können Finanzrisiken sogar verstärken", heißt es in einem am Donnerstag veröffentlichten Beitrag des Ministeriums-Chefökonomen Ludger Schuknecht und des Leiters der Abteilung für Finanzmarktpolitik, Levin Holle.
 

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Deutsches Finanzministerium gegen "Eurobond"-Verbriefungen