E-Control: KMU wechseln Energie-Lieferanten seltener als Privatkunden

Wien - Knapp 45.000 kleine und mittlere Unternehmen in Österreich haben im vergangenen Jahr ihren Stromlieferanten gewechselt. Einen neuen Gasanbieter suchten sich 2.700 Unternehmen. Das entspricht Wechselraten von 2,8 Prozent bei Strom und 3,4 Prozent bei Gas, wie die E-Control am Montag mitteilte.

"Die Betriebe sind deutlich wechselfreudiger geworden", sagte E-Control-Vorstand Martin Graf laut Aussendung. Einem Gewerbebetrieb mit einem Jahresstromverbrauch von 100.000 Kilowattstunden (kWh) spare der Wechsel vom regionalen Versorger zum günstigsten Anbieter bis zu 5.700 Euro pro Jahr inklusive Neukundenrabatt. Ein Unternehmen mit einem jährlichen Gasverbrauch von 400.000 kWh spare sich bis zu 6.400 Euro. Trotz der hohen Ersparnisse lagen die Wechselraten der KMU aber unter jenen der Haushalte, wo sich im vergangenen Jahr 3,7 Prozent einen neuen Stromanbieter gesucht hätten und 4,6 Prozent einen neuen Gaslieferanten.

Wien/Lissabon (APA) - Noch heuer könnte es auf EU-Ebene eine Grundlage für die Besteuerung digitaler Betriebsstätten - und damit international tätiger Konzerne wie Amazon ohne Sitz in allen Ländern - geben, ist Finanzminister Hartwig Löger (ÖVP) nach seinem Gespräch mit Eurogruppen-Vorsitzenden Mario Centeno zuversichtlich. In dieser Frage sei man auf einer Linie. Die EU-Kommission arbeite an einer Definition.
 

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Löger hofft noch heuer auf EU-Bestimmung zu digitaler Betriebsstätte

Cupertino (Kalifornien) (APA/dpa) - Im französischen Rechtsstreit um Demonstrationen in Läden des US-Technologiekonzerns Apple haben sich Globalisierungsgegner des Netzwerkes Attac nach eigener Einschätzung durchgesetzt. Ein Gericht in Paris wies am Freitag das Ansinnen des US-Konzerns ab, Attac-Mitgliedern unter einer Strafandrohung von 150.000 Euro Aktionen in den französischen Geschäften zu verbieten.
 

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Kein Hausverbot für Globalisierungsgegner in Apple-Läden

Moskau (APA/dpa) - Der russische Milliardär Oleg Deripaska (50) gibt die Führung beim Aluminiumhersteller Rusal und dessen Mutter En+ ab. Hintergrund ist ein Machtkampf um den wichtigen Konzern Norilsk Nickel. Rusal kündigte am Freitag bei der Vorlage des Jahresberichts 2017 an, das Unternehmen wolle mit der Holding Interros des Oligarchen Wladimir Potanin um die Kontrolle über den Nickelproduzenten streiten.
 

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Oligarch Deripaska gibt Führung beim Aluminiumriesen Rusal ab