DZ Bank 2014 mit Rekordergebnis

Frankfurt am Main - Die genossenschaftliche deutsche DZ Bank hat das Jahr 2014 mit einem Rekordergebnis abschlossen. Der Vorsteuergewinn kletterte um fast ein Drittel auf rund 2,87 (Vorjahr: 2,22) Mrd. Euro, der Konzernüberschuss legte nach vorläufigen Zahlen um fast die Hälfte auf rund 2,16 (1,47) Mrd. Euro zu.

Neben einer guten operativen Entwicklung der einzelnen Geschäftsbereiche profitierte das Spitzeninstitut von rund 900 Volks- und Raiffeisenbanken nach Angaben vom Mittwoch auch von der robusten Konjunktur im Heimatmarkt Deutschland und den vergleichsweise entspannten Kapitalmärkten: Die Risikovorsorge konnte gesenkt werden, die Staatsanleihenbestände holten an Wert auf.

Ordentlich lief in der Gruppe das Geschäft mit Bausparverträgen (Schwäbisch Hall), deutliche Zuwächse gab es im Geschäft mit Versicherungen (R+V Versicherung) und Fonds (Union Investment). Den Start ins laufende Jahr bezeichnete DZ-Bank-Chef Wolfgang Kirsch in einer Mitteilung als "zufriedenstellend": "Nach zwei herausragenden Ergebnissen in den Jahren 2013 und 2014, die durch Effekte wie Wertaufholungen und eine geringe Risikovorsorge begünstigt waren, dürften wir uns im Jahr 2015 auf ein Ergebnisniveau unterhalb der beiden Vorjahre zubewegen", erklärte Kirsch in Frankfurt. Kirsch führt das Institut seit 2006, sein Vertrag wurde gerade vorzeitig um weitere fünf Jahre bis 2020 verlängert.

Düsseldorf (APA/dpa) - Der Elektronikhändler Ceconomy hat wegen der Hitzewelle in diesem Sommer seine Gewinnprognose für das Geschäftsjahr 2017/2018 gesenkt. Ohne Berücksichtigung der Beteiligung am französischen Branchenkollegen Fnac Darty werde nun noch ein Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) zwischen 460 und 490 Mio. Euro angepeilt.
 

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Deutscher Elektronikhändler Ceconomy senkt Gewinnprognose

Wien (APA) - Morgen, Donnerstag, starten die richtungsweisenden Kollektivvertragsverhandlungen der Metaller. Heuer stehen die KV-Verhandlungen im Zeichen des gewerkschaftlichen Kampfes gegen das neue Arbeitszeitregime - also Zwölfstundentag und 60-Stunden-Woche. Man wolle sich zurückholen, was einem genommen worden sei, kündigten hochrangige Gewerkschaftsvertreter im Vorfeld an.
 

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Metaller-KV - Verhandlungen im Zeichen der neuen Arbeitszeit starten

Peking (APA/dpa) - Vor dem Hintergrund des Handelsstreits mit den USA hat Chinas Premierminister Li Keqiang den globalen Freihandel verteidigt. "Es ist wichtig, dass wir die Grundprinzipien des Multilateralismus und des Freihandels aufrechterhalten", sagte er am Mittwoch auf dem "Sommer-Davos" genannten Weltwirtschaftsforum in der Stadt Tianjin.
 

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Chinas Premier wirbt nach neuen US-Zöllen für Freihandel