Dyson steigert Umsatz um 40 Prozent

London (APA/dpa) - Der britische Haushaltsgeräte-Anbieter Dyson hat im vergangenen Jahr durch einen Schub in Asien den Umsatz um 40 Prozent gesteigert. Die Erlöse des vor allem für seine Staubsauger bekannten britischen Unternehmens erreichten 3,5 Milliarden Pfund (3,96 Mrd. Euro). Aus Asien seien fast drei Viertel des Wachstums gekommen, teilte Dyson in der Nacht auf Donnerstag mit.

Das Geschäft in Kontinental-Europa und den USA sei unterdessen um jeweils rund ein Fünftel gewachsen. Beim Gewinn gibt Dyson nur das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen bekannt. Er legte im vergangenen Jahr um 27 Prozent auf 801 Millionen Pfund (rund 900 Mio Euro) zu.

Gründer James Dyson kritisierte unterdessen, dass die Firma wegen der Regeln in Großbritannien überhaupt Geschäftszahlen preisgeben müsse, obwohl sie im Familienbesitz sei. Das verzerre den Wettbewerb, weil "unsere Konkurrenten in anderen Ländern genau sehen können, was wir machen, und wir keinen Einblick bekommen, was die machen", sagte Dyson der "Financial Times". Er zählt zu den wenigen Brexit-Befürwortern unter britischen Topmanagern. Vom EU-Austritt erhofft er sich eine Lockerung der bürokratischen Vorschriften und des Arbeitnehmerschutzes.

Dyson gab im vergangenen Jahr bekannt, dass die Firma an einem Elektroauto arbeitet. Nach bisherigen Angaben soll jeweils eine Milliarde Pfund in die Batterieentwicklung und in die Fahrzeugproduktion investiert werden. Dyson forscht an einer innovativen Feststoff-Batterie, die Energie effizienter als heutige Lithium-Ionen-Akkus speichern soll.

Los Gatos (APA/Reuters) - Das Filmportal Netflix hat mit seinen Abonnentenzahlen die Märkte enttäuscht und seine Aktien auf Talfahrt geschickt. Der mit Produktionen wie "House of Cards" oder "Orange is the new black" bekannte Streamingdienst gewann nach eigenen Angaben vom Montag im zweiten Quartal auf dem US-Heimatmarkt 670.000 neue Nutzer hinzu, international waren es 4,47 Millionen.
 

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Filmportal Netflix enttäuscht - Aktie auf Talfahrt

Wien (APA) - Bei der Telekom Austria ist das Nettoergebnis im 2. Quartal wie erwartet durch eine Markenwert-Abschreibung von 112,5 Mio. auf 58,0 Mio. Euro gedrückt worden. Ohne diesen Effekt im Ausmaß von 72,4 Mio. Euro wäre das Nettoergebnis um 15,9 Prozent gestiegen.
 

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Telekom Austria: Abschreibung drückte Ergebnis im 2. Quartal

Washington (APA/Reuters) - US-Notenbankchef Jerome Powell sieht die US-Wirtschaft trotz der Gefahr eines ausufernden Handelsstreits weiter im Aufwind. Mit der richtigen Geldpolitik bleibe in den nächsten Jahren der Arbeitsmarkt stark und die Inflation in der Nähe von zwei Prozent, sagte Powell am Dienstag in seiner halbjährigen Anhörung vor dem Bankenausschuss des US-Senats.
 

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Fed-Chef sieht US-Konjunktur trotz Handelsstreit optimistisch