Duty-free-Kette Dufry 2014 mit mehr Umsatz und weniger Gewinn

Der Schweizer Flughafen-Duty-free-Shop-Betreiber Dufry hat den Umsatz 2014 um rund 18 Prozent auf 4,2 Mrd. Franken gesteigert. Der operative Gewinn nahm um 13 Prozent auf 576 Mio. Franken zu. Allerdings drückte die Übernahme der ehemaligen Swissair-Tochter Nuance auf den Reingewinn.


Unter dem Strich blieben Dufry noch 50,8 Mio. Franken. Das waren 45 Prozent weniger als 2013. Kosten im Zusammenhang mit der Akquisition von Nuance hätten das Ergebnis belastet, schreibt das Unternehmen in einer Mitteilung am Donnerstag.

Der Integrationsprozess von Nuance verlaufe aber nach Plan und soll bis Ende 2015 abgeschlossen werden, bestätigt Dufry frühere Angaben. Bis Ende 2016 erhofft sich Konzernchef Julian Diaz Synergien von 70 Mio. Franken aus der Übernahme.

Während der Kauf von Nuance den Reingewinn belastete, trug er maßgeblich zum starken Umsatzwachstum bei. Flächenbereinigt betrug das Wachstum nur 1,1 Prozent. Im laufenden Jahr will Dufry den Angaben zufolge weitere Übernahmen prüfen und die Produktivität erhöhen. Insgesamt wird für 2015 von einem weltweiten Passagierwachstum von mehr als 6 Prozent ausgegangen.

Frankfurt (APA/Reuters) - Die Europäische Zentralbank (EZB) erwartet frühestens in rund einem Jahr die nächste Zinserhöhung. Der Leitzins liegt derzeit auf dem Rekordtief von 0,0 Prozent und soll nach den Worten von EZB-Präsident Mario Draghi noch "über den Sommer" 2019 hinaus auf diesem Niveau bleiben.
 

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Draghi: EZB-Zinsen bleiben über Sommer 2019 hinaus auf Rekordtief

München (APA/Reuters) - Siemens baut in der angeschlagenen Kraftwerks-Sparte in Deutschland 500 Arbeitsplätze weniger ab als geplant. Das ist das Ergebnis der monatelangen Verhandlungen mit der IG Metall und dem Betriebsrat, wie der Münchner Industriekonzern am Montag verkündete.
 

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Siemens baut in Deutschland 2.900 Stellen ab

Berlin/Palo Alto (Kalifornien) (APA/dpa) - Industrie-Unternehmen in Europa haben die Bedeutung Künstlicher Intelligenz als einen maßgeblichen Schlüssel-Faktor für ihren künftigen Erfolg erkannt. Im Schnitt erwarten die Unternehmen dadurch Umsatzzuwächse von 11,6 Prozent bis 2030, geht aus einer Studie hervor, die von Hewlett Packard Enterprise (HPE) und den Ausrichtern der Konferenz Industry of Things World in Berlin durchgeführt wurde.
 

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Studie: Industrie sieht Künstliche Intelligenz als Schlüssel-Faktor