Duty-free-Kette Dufry 2014 mit mehr Umsatz und weniger Gewinn

Der Schweizer Flughafen-Duty-free-Shop-Betreiber Dufry hat den Umsatz 2014 um rund 18 Prozent auf 4,2 Mrd. Franken gesteigert. Der operative Gewinn nahm um 13 Prozent auf 576 Mio. Franken zu. Allerdings drückte die Übernahme der ehemaligen Swissair-Tochter Nuance auf den Reingewinn.


Unter dem Strich blieben Dufry noch 50,8 Mio. Franken. Das waren 45 Prozent weniger als 2013. Kosten im Zusammenhang mit der Akquisition von Nuance hätten das Ergebnis belastet, schreibt das Unternehmen in einer Mitteilung am Donnerstag.

Der Integrationsprozess von Nuance verlaufe aber nach Plan und soll bis Ende 2015 abgeschlossen werden, bestätigt Dufry frühere Angaben. Bis Ende 2016 erhofft sich Konzernchef Julian Diaz Synergien von 70 Mio. Franken aus der Übernahme.

Während der Kauf von Nuance den Reingewinn belastete, trug er maßgeblich zum starken Umsatzwachstum bei. Flächenbereinigt betrug das Wachstum nur 1,1 Prozent. Im laufenden Jahr will Dufry den Angaben zufolge weitere Übernahmen prüfen und die Produktivität erhöhen. Insgesamt wird für 2015 von einem weltweiten Passagierwachstum von mehr als 6 Prozent ausgegangen.

Rom/Amsterdam (APA) - Nach seiner überraschenden Ernennung zum neuen Chef des Autobauers Fiat Chrysler (FCA) macht sich der britische Manager Mike Manley nun in Turin an die Arbeit. Am Montag leitete er ein erstes Treffen des Group Executive Council, dem Gremium aus den Chefs der verschiedenen Gruppenbereiche, berichteten italienische Medien.
 

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Neuer Fiat Chrysler-Chef Manley macht sich in Turin an die Arbeit

Palo Alto (Kalifornien) (APA/AFP) - Der US-Elektroautobauer Tesla fordert laut einem Bericht des "Wall Street Journal" Geld von Zulieferern zurück. Tesla habe vergangene Woche an einige seine Zulieferer eine entsprechende Aufforderung geschickt, berichtete die Zeitung am Montag unter Berufung auf das Schreiben.
 

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Tesla fordert Geld von Zulieferern zurück

Linz (APA) - Der Zivilprozess gegen die Frau und die Kinder des Drogeriemarktgründers Anton Schlecker am Landesgericht Linz ist mit einem Vergleich in Millionenhöhe beendet worden. Der Masseverwalter der österreichischen Schlecker-Nachfolgerkette dayli, Rudolf Mitterlehner, bestätigte der APA am Montag einen entsprechenden Bericht der "Bild am Sonntag". Über den Betrag wurde Stillschweigen vereinbart.
 

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Vergleich in Millionenhöhe im Schlecker-Prozess in Linz