Durststrecke für deutsche Brauer hält an: Bierabsatz geht zurück

Wiesbaden (APA/dpa) - Die Durststrecke für Deutschlands Brauer hält an. Von Jänner bis einschließlich September des laufenden Jahres ging der Bierabsatz um 3,1 Prozent auf rund 72 Millionen Hektoliter zurück. Dies teilte das Statistische Bundesamt am Montag mit.

Wie schon zum Halbjahr schwächelte nach Angaben der Statistiker im Gegensatz zu früheren Jahren auch der Export in die Partnerstaaten der Europäischen Union (minus 3,1 Prozent zum Vorjahreszeitraum) und nach Übersee (minus 6,6 Prozent).

In Deutschland geht der Bierdurst seit Jahren zurück. Die im Inland abgesetzte Menge nahm in den ersten neun Monaten um 2,7 Prozent auf 58,9 Millionen Hektoliter ab - wohl auch, weil heuer Fußball-Großereignisse fehlten. Die Produktion für den heimischen Markt macht gut vier Fünftel des Gesamtabsatzes aus (81,9 Prozent).

Die amtlichen Absatzzahlen basieren auf der Biersteuer-Statistik. Darin sind alkoholfreie Biere und Malztrunk sowie aus Ländern außerhalb der EU eingeführtes Bier nicht enthalten. Sehr wohl aber bierhaltige Mischgetränke: Sie machten in dem Neun-Monats-Zeitraum mit 3,3 Millionen Hektolitern 4,6 Prozent des Bierabsatzes aus.

Frankfurt/London/Brüssel (APA/Reuters) - Die Regierungskrise in Großbritannien hält Anleger von Engagements an den Aktienmärkten ab. Der Dax schloss am Freitag knapp im Minus mit 11.341 Punkten und auch der EuroStoxx50 gab auf 3184 Zähler nach. Auch die Wiener Börse hat knapp im Minus geschlossen. Der ATX fiel 1,01 Punkte oder 0,03 Prozent auf 3.134,10 Einheiten. Der US-Standardwerteindex Dow Jones kam ebenfalls kaum vom Fleck.
 

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Brexit-Chaos macht Anlegern weiter zu schaffen

Washington (APA/Reuters) - Die US-Notenbank Fed steuert laut ihrem Vizechef Richard Clarida auf einen Zinssatz zu, der die Konjunktur weder hemmt noch fördert. Sich auf einem solchen "neutralen" Niveau zu bewegen, sei sinnvoll, sagte der Währungshüter am Freitag dem Sender CNBC. Er sei nicht der Meinung, dass die Erhöhungen der Fed zu weit gingen oder zu schnell vollzogen würden.
 

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Vizechef der US-Notenbank für Zinserhöhungen mit Augenmaß

Rom (APA) - Der italienische Premier Giuseppe Conte plant ein Treffen mit EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker, um ihm zu erklären, warum Italien an seinem umstrittenen Haushaltsplan festhält. Anfang nächster Woche werde er Kontakt zu Juncker aufnehmen, berichtete Conte am Freitag im Gespräch mit Journalisten in Rom.
 

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Italien-Budget: Conte plant nächste Woche Treffen mit Juncker