Dufthersteller Symrise steigerte Gewinn kräftig und erhöht Dividende

Holzminden - Eine starke Nachfrage nach Menthol und kosmetischen Wirkstoffen hat den Umsatz und Gewinn des deutschen Duft- und Aromenherstellers Symrise angeschoben. Der operative Gewinn (Ebitda) kletterte 2015 um 23 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 572 Mio. Euro, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Ebenso stark legte der Umsatz zu auf 2,6 Mrd. Euro.

Symrise profitierte auch vom schwachen Euro und der Übernahme des französischen Rivalen Diana. Unter dem Strich verdiente der Lieferant der Kosmetik-, Pharma- und der Lebensmittelindustrie 247 Mio. Euro, ein Plus von 17 Prozent. Die Dividende will der MDax -Konzern um fünf Cent auf 80 Cent je Aktie anheben.

Von Reuters befragte Analysten hatten mit einer höheren Dividende von durchschnittlich 92 Cent gerechnet. Auch beim Gewinn lagen die Prognosen etwas höher.

"Das Geschäft spürbar ausbauen, lautete die Maßgabe für Symrise im Jahr 2015", erklärte Vorstandschef Heinz-Jürgen Bertram. Und so soll es auch weitergehen: Bei einem anspruchsvolleren wirtschaftlichen Umfeld will Symrise in diesem Jahr schneller als der Markt wachsen. Mittelfristig soll der Umsatz jährlich um fünf bis sieben Prozent steigen und eine operative Marge von 19 bis 22 Prozent erwirtschaftet werden. 2015 lag die Rendite bei 21,5 Prozent, knapp ein Prozentpunkt unter dem Vorjahresniveau.

Frankfurt (APA/Reuters) - Börsianer dürften in der neuen Woche bange Blicke nach Frankfurt werfen. Dort entscheidet die Europäische Zentralbank (EZB) am Donnerstag über ihren weiteren geldpolitischen Kurs und hat damit auch das Wohl und Wehe des Aktienmarktes in der Hand. Erwartungen, dass die Zentralbank bald die Zinsen erhöht, hatten den Euro zuletzt auf ein Drei-Jahres-Hoch getrieben und den Dax zeitweise ausgebremst.
 

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EZB-Chef Draghi hält die Anleger in Atem

Bochum/Essen (APA/Reuters) - Thyssenkrupp-Gegner und -Befürworter haben sich anlässlich der Haufversammlung von Thyssenkrupp wegen der Zerschlagung des Mischkonzerns nichts geschenkt. Wie erwartet gab es scharfe Kritik von Investoren am Kurs von Vorstandschef Heinrich Hiesinger, der kein Freund einer Aufspaltung ist.
 

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Heftiger Schlagabtausch der Investoren auf Thyssen-HV

München (APA/Reuters) - Nach Schätzungen von Versicherungsmathematikern kommen auf die Assekuranz nach dem Orkan "Friederike" in Deutschland Zahlungen von rund 800 Mio. Euro zu. Das ergebe sich aus dem Modell, mit dem die Kölner Beratungsgesellschaft Meyerthole Siems Kohlruss (MSK) die Kosten von Stürmen in Deutschland berechnet, erklärte Versicherungsmathematiker Onnen Siems am Freitag.
 

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