Düngemittelkonzern Potash lässt bei K+S nicht locker

Kassel - Der kanadische Düngemittelkonzern Potash lässt sich durch die Ablehnung seines Offerts durch den deutschen Konkurrenten K+S nicht entmutigen. Der Konzern sei überzeugt, dass die Bedenken von K+S in gemeinsamen Gesprächen aus dem Weg geräumt werden könnten, teilte Potash mit. "Wir wollen so bald wie möglich mit dem Management von K+S zusammentreffen", sagte Potash-Chef Jochen Tilk.

K+S hatte am Donnerstag das Offert des um einiges größeren kanadischen Rivalen mit deutlichen Worten zurückgewiesen: "K+S braucht Potash nicht", sagte Vorstandschef Norbert Steiner. Das Angebot der Kanadier, das K+S mit knapp 8 Mrd. Euro bewertet, reflektiere den Wert des Unternehmens nicht angemessen. Steiner befürchtet zudem, dass Potash nach einer Übernahme die Produktion in den deutschen Minen von K+S herunterfahren könnte, um das Angebot am Markt für Kali-Düngemittel zu verknappen. Damit würde ein Teil der weltweit 14.000 Arbeitsplätze bei K+S auf der Kippe stehen. Potash habe bei diesen Punkten bisher keine konkreten Zusagen gemacht, sagte Steiner. "Derjenige, der behauptet, dass es keine Probleme mit den Arbeitsplätzen gibt, muss belegen, dass es so ist."

Potash betonte, das Unternehmen plane bei einer erfolgreichen Übernahme weder den Abbau von Arbeitsplätzen noch die Verringerung der Produktion. Auch ein Verkauf des Salz-Geschäfts stehe nicht zur Debatte. Potash freue sich darauf, sämtliche Themen gemeinsam mit K+S zu besprechen. Dazu gehöre auch die Wahrung der Interessen von Arbeitnehmern und Standorten.

Berlin (APA/Reuters) - Die Deutsche Bahn will angesichts ihrer Probleme bei Pünktlichkeit und Wartung der Fahrzeuge mehr Mitarbeiter als je zuvor einstellen. Auch 2019 sollten rund 20.000 neue Eisenbahner ins Unternehmen kommen, geht aus Konzernunterlagen hervor, die der Nachrichtenagentur Reuters am Mittwoch vorlagen. Zuletzt war von rund 15.000 die Rede.
 

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Deutsche Bahn will 2019 weitere 20.000 Mitarbeiter einstellen

Ingolstadt/Düsseldorf (APA/dpa) - Der für das Deutschlandgeschäft verantwortliche Geschäftsführer des Handelskonzerns MediaMarktSaturn, Wolfgang Kirsch, muss seinen Posten räumen. "Nach 25 Jahren bei MediaMarktSaturn hat Wolfgang Kirsch für sich erkannt, dass es jetzt an der Zeit ist zu gehen, um einer neuen Führung Raum zu geben", teilte der nun verbleibende Geschäftsführer, Ferran Reverter, am Mittwoch in Ingolstadt mit.
 

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Deutschlandchef von MediaMarktSaturn muss gehen

Wien (APA) - Die Österreichische Post AG setzt auf Kontinuität und hat erneut Georg Pölzl zum Vorsitzenden des Vorstands bestellt. Die aktuelle Funktionsperiode laufe noch bis Ende September 2019 und werde danach um drei Jahre verlängert, mit anschließender Verlängerungsoption um zwei weitere Jahre. Das wurde in der ordentlichen Sitzung des Aufsichtsrats beschlossen, teilte die Post heute, Mittwoch, mit.
 

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Georg Pölzl bleibt Chef der Österreichischen Post