Dubai will größte Skihalle der Welt bauen

Der reiche Golfstaat Dubai will die größte Skihalle der Welt bauen - und macht sich damit selbst Konkurrenz. Die geplante Skihalle werde eine Piste von 1,2 Kilometern Länge aufweisen, kündigte Dubai am Dienstag an. Die laut Guinness-Buch der Rekorde bisher größte Skihalle war 2005 in einem Einkaufszentrum in dem Golfstaat eröffnet worden.

Zum Entwicklungsprojekt "Meydan One" soll neben der Skihalle auch ein 711 Meter hoher Turm mit Wohnungen gehören, in dem eine tanzende Wasserfontäne 420 Meter hoch in die Luft schießen soll. Ein Einkaufszentrum, ein Hotel mit 350 Zimmern und ein Jachthafen ergänzen das neue Stadtviertel. Die Kosten werden auf umgerechnet 6,2 Milliarden Euro geschätzt.

"Meydan One" soll sich einst vom Hippodrom in der Wüste Dubais bis zum höchsten Turm der Welt, dem Burdsch Chalifa, erstrecken, berichtete die Zeitung "Al-Bajan". Binnen fünf Jahren sollen die ersten Gebäude für 78.000 Einwohner entstehen - 2020 findet die Weltausstellung Expo in Dubai statt.

Dubai zieht wegen seiner liberalen Unternehmensgesetzgebung in streng konservativem Umfeld zahlreiche Firmen an. Zugleich will der Golfstaat noch mehr Touristen anlocken. Aus den 13,2 Millionen Touristen im vergangenen Jahr sollen bis 2020 rund 20 Millionen werden.

Brüssel (APA/dpa) - Die EU droht Nordkorea eine weitere Verschärfung von Sanktionen an. Wegen der atomaren Aufrüstung des Landes werde man in enger Abstimmung mit den internationalen Partnern weitere Reaktionen in Erwägung ziehen, heißt es in einer am Donnerstagabend beim EU-Gipfel verabschiedeten Erklärung.
 

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EU droht Nordkorea neue Sanktionen an

Brüssel (APA) - Der EU-Gipfel in Brüssel hat ein "effektives und faires Steuersystem" für die Digitalwirtschaft verlangt. Die EU-Staats- und Regierungschefs forderten am Donnerstag die EU-Kommission auf, "angemessene" Vorschläge dafür bis Anfang 2018 vorzulegen.
 

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EU-Gipfel will Vorschlag für Digitalsteuer Anfang 2018

San Francisco/Mountain View (APA/dpa) - Der Fahrdienstvermittler Lyft hat sich frisches Geld bei Investoren besorgt. Die von CapitalG, einem Investmentfonds der Google-Mutter Alphabet, angeführte Finanzierungsrunde spült eine Milliarde Dollar (851,14 Mio. Euro) in die Kasse, teilte Lyft am Donnerstag mit. Insgesamt wurde die Firma von Geldgebern zuletzt nach eigenen Angaben mit 11 Mrd. Dollar bewertet.
 

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Uber-Rivale Lyft sammelt weitere Milliarde bei Investoren ein