Druckmaschinenhersteller Koenig & Bauer steigerte Gewinn 2015 kräftig

Würzburg - Die lange Sanierung samt Stellenabbau und Sparkurs zahlt sich für den deutschen Druckmaschinenhersteller Koenig & Bauer aus. Der Gewinn vor Steuern (EBT) der KBA-Mödling-Mutter kletterte 2015 auf 29,7 Mio. Euro, nach 5,5 Mio. Euro im Jahr zuvor, wie das Unternehmen aus Würzburg am Donnerstag mitteilte. Koenig & Bauer ist der Mutterkonzern des niederösterreichischen Maschinenherstellers KBA-Mödling.

Unterm Strich stieg das Ergebnis von Koenig & Bauer im Vorjahr auf 26,9 (Vorjahr: 0,3) Mio. Euro. Eine Dividende sollen die Aktionäre für 2015 allerdings nicht bekommen.

Wie Koenig & Bauer weiter mitteilte, ging der Umsatz 2015 um knapp 7 Prozent auf 1,03 Mrd. Euro zurück, weil das Geschäft mit Maschinen für den Wertpapierdruck schlechter gelaufen sei und das Segment Digitaldruck neu ausgerichtet wurde.

Vorstandschef Claus Bolza-Schünemann äußerte sich dennoch zufrieden über die Entwicklung der Erlöse: "Dem strategischen Ziel, die Umsätze in den Wachstumsmärkten Verpackungs- und Digitaldruck zu steigern und dadurch die Abhängigkeit vom zyklischen Sicherheits-und medienorientierten Publikationsdruck zu reduzieren, sind wir ein gutes Stück nähergekommen."

Für 2016 kündigte er einen Umsatzzuwachs auf rund 1,1 Mrd. Euro an. Allerdings sei in China, wo die Nachfrage bereits seit Ende 2015 zurückgehe, mit weniger Erlösen zu rechnen. Ein Ausgleich in anderen Ländern ist nach Ansicht des Vorstands schwierig, neue Produkte für den Verpackungs- und Digitaldruck könnten dabei helfen. Von der Fachmesse Drupa Ende Mai sei zudem ein Nachfrageschub für das zweite Halbjahr zu erwarten. Bei der Rendite vor Steuern (EBT-Marge) rechnet Koenig & Bauer für 2016 mit einem Wert zwischen drei und vier Prozent, nach zuletzt 2,9 Prozent. Die Prognose soll später im Jahr noch präzisiert werden.

Der Stellenabbau geht 2016 weiter: Bis Jahresende soll die Zahl der Stammmitarbeiter von 4.645 "noch etwas in Richtung 4.500 schrumpfen", hieß es.

Bei KBA-Mödling mit Sitz in Maria Enzersdorf wurden bereits 2014 hunderte Jobs gestrichen. Dank des rigorosen Sparkurses wurde der Verlust von 22,5 Mio. Euro im Jahr 2013 auf 240.000 Euro reduziert. Im Geschäftsbericht des deutschen Mutterkonzerns für 2015 wurden für die Österreich-Tochter keine Zahlen ausgewiesen. Es hieß lediglich, dass an dem Standort, ebenso in Würzburg und Frankenthal, Stellen gestrichen wurden.

Wien/Bochum (APA) - Buwog-Chef Daniel Riedl widerspricht dem Vorwurf, die Bundeswohnungen seien 2004 von der damaligen Bundesregierung zu billig verkauft worden. Zur in diesen 14 Jahren eingetretenen Wertsteigerung von 588 Mio. auf 3,2 Mrd. Euro, soviel bietet die deutsche Vonovia, sagte Riedl am Freitag im Ö1-"Mittagsjournal" des ORF-Radios: "Ich bin persönlich stolz drauf."
 

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Buwog-Chef Riedl verteidigt kräftige Wertsteigerung des Unternehmens

Wien (APA) - Bei der insolventen Wienwert-Holding hat am Freitag die erste Gläubigerversammlung stattgefunden. Laut Bericht des Masseverwalters Norbert Abel beträgt das liquide Vermögen derzeit gerade einmal 40.000 Euro, berichtete Anlegeranwalt Lukas Aigner am Nachmittag. Die Anleihen seien aus Sicht des Masseverwalters faktisch nicht besichert.
 

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Wienwert-Masseverwalter: 40.000 Euro Vermögen, Bonds nicht besichert

Paris (APA/Reuters) - Der französische Medienkonzern Vivendi hat nach einem Gewinnsprung 2017 einen klaren Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr gescheut. Das sorgte an der Börse für Enttäuschung: Vivendi-Aktien brachen am Freitag zeitweise um knapp neun Prozent ein und waren größter Verlierer im Parise Auswahlindex CAC 40.
 

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Medienkonzern Vivendi lässt Anleger über 2018 im Dunkeln: Aktie fällt