Druckmaschinenbauer Koenig & Bauer zahlt deutlich mehr Dividende

Würzburg (APA/Reuters) - Der deutsche Druckmaschinenbauer Koenig & Bauer hat im vergangenen Jahr operativ mehr Gewinn erwirtschaftet und hebt die Dividende kräftig an. Mit 90 Cent je Aktie sollen 80 Prozent mehr an die Aktionäre ausgeschüttet werden als für 2016. Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (Ebit) verbesserte sich um knapp 30 Prozent auf 81 Mio. Euro, wie das Unternehmen am Freitag mitteilte.

Das trieb die Aktie um 1,3 Prozent auf 62,90 Euro. Der Umsatz blieb mit 1,22 (2016: 1,17) Mrd. Euro etwas hinter den Erwartungen zurück, der Zuwachs lag aber mit 4,3 Prozent im Rahmen der langfristigen Prognosen. Daraus errechnet sich eine operative Umsatzrendite (Ebit-Marge) von 6,7 Prozent, die höher ausfiel als erwartet.

Auf mittlere Sicht peilt Koenig & Bauer eine Ebit-Marge von vier bis neun Prozent an. Der Auftragseingang stieg 2017 um zehn Prozent auf 1,27 Mrd. Euro. Das sei mehr gewesen als im Trend der Branche, erklärte Koenig & Bauer.

In Österreich ist die KBA Mödling GmbH in Niederösterreich Teil der Unternehmensgruppe Koenig & Bauer.

Wien/Lissabon (APA) - Noch heuer könnte es auf EU-Ebene eine Grundlage für die Besteuerung digitaler Betriebsstätten - und damit international tätiger Konzerne wie Amazon ohne Sitz in allen Ländern - geben, ist Finanzminister Hartwig Löger (ÖVP) nach seinem Gespräch mit Eurogruppen-Vorsitzenden Mario Centeno zuversichtlich. In dieser Frage sei man auf einer Linie. Die EU-Kommission arbeite an einer Definition.
 

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Löger hofft noch heuer auf EU-Bestimmung zu digitaler Betriebsstätte

Cupertino (Kalifornien) (APA/dpa) - Im französischen Rechtsstreit um Demonstrationen in Läden des US-Technologiekonzerns Apple haben sich Globalisierungsgegner des Netzwerkes Attac nach eigener Einschätzung durchgesetzt. Ein Gericht in Paris wies am Freitag das Ansinnen des US-Konzerns ab, Attac-Mitgliedern unter einer Strafandrohung von 150.000 Euro Aktionen in den französischen Geschäften zu verbieten.
 

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Kein Hausverbot für Globalisierungsgegner in Apple-Läden

Moskau (APA/dpa) - Der russische Milliardär Oleg Deripaska (50) gibt die Führung beim Aluminiumhersteller Rusal und dessen Mutter En+ ab. Hintergrund ist ein Machtkampf um den wichtigen Konzern Norilsk Nickel. Rusal kündigte am Freitag bei der Vorlage des Jahresberichts 2017 an, das Unternehmen wolle mit der Holding Interros des Oligarchen Wladimir Potanin um die Kontrolle über den Nickelproduzenten streiten.
 

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Oligarch Deripaska gibt Führung beim Aluminiumriesen Rusal ab