Druckmaschinenbauer Koenig & Bauer zahlt deutlich mehr Dividende

Würzburg (APA/Reuters) - Der deutsche Druckmaschinenbauer Koenig & Bauer hat im vergangenen Jahr operativ mehr Gewinn erwirtschaftet und hebt die Dividende kräftig an. Mit 90 Cent je Aktie sollen 80 Prozent mehr an die Aktionäre ausgeschüttet werden als für 2016. Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (Ebit) verbesserte sich um knapp 30 Prozent auf 81 Mio. Euro, wie das Unternehmen am Freitag mitteilte.

Das trieb die Aktie um 1,3 Prozent auf 62,90 Euro. Der Umsatz blieb mit 1,22 (2016: 1,17) Mrd. Euro etwas hinter den Erwartungen zurück, der Zuwachs lag aber mit 4,3 Prozent im Rahmen der langfristigen Prognosen. Daraus errechnet sich eine operative Umsatzrendite (Ebit-Marge) von 6,7 Prozent, die höher ausfiel als erwartet.

Auf mittlere Sicht peilt Koenig & Bauer eine Ebit-Marge von vier bis neun Prozent an. Der Auftragseingang stieg 2017 um zehn Prozent auf 1,27 Mrd. Euro. Das sei mehr gewesen als im Trend der Branche, erklärte Koenig & Bauer.

In Österreich ist die KBA Mödling GmbH in Niederösterreich Teil der Unternehmensgruppe Koenig & Bauer.

Siemens liefert den ÖBB zur Verwendung ab 2022 neue Züge. Der Rahmenvertrag dazu war im Juli bekanntgeworden, nun sind alle Einspruchsfristen abgelaufen und der Deal ist fixiert. Bis zu 700 Waggons für die Personenbeförderung im Wert von bis zu 1,5 Mrd. Euro können die ÖBB in dem Vertrag abrufen. Gebaut werden die Wagen im Siemens-Werk in Wien.
 

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Neue Siemens Züge für ÖBB ab 2022 in Betrieb

Eine schwache Nachfrage nach Graphikkarten für die Erzeugung von Kryptowährungen wie Bitcoin stimmt den US-Konzern Nvidia vorsichtig. Der Umsatz im laufenden Quartal werde wohl bei 3,25 Mrd. Dollar (2,9 Mrd. Euro), plus/minus zwei Prozent, und damit unter den von Analysten im Schnitt geschätzten 3,34 Milliarden liegen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.
 

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Chiphersteller Nvidia steigerte Umsatz

Mehr als 1.000 Mitarbeiter von Google haben in einem Brief Bedenken gegen die Rückkehr des Suchmaschinen-Giganten nach China angemeldet. Die zensierte Suchmaschine mit dem Projektnamen "Dragonfly" (Libelle) werfe "dringende moralische und ethische Fragen auf", zitierte das US-Portal "The Intercept" am Donnerstag aus dem Schreiben an die Konzernführung, in dem auch mehr Informationen zu den Plänen gefordert werden.
 

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Protestbrief: Mitarbeiter von Google hinterfragen China-Pläne