Druckerhersteller Lexmark erwägt laut Insider Aufspaltung

Der US-Druckerhersteller Lexmark erwägt nach Informationen von Insidern eine Aufspaltung. Vor einem Verkauf könnte das in Kentucky ansässige Unternehmen in einen Software- und Hardwarebereich geteilt werden, sagten mit den Überlegungen vertraute Personen am Dienstag.

Lexmark habe in den vergangenen Monaten mit möglichen Käufern über die Veräußerung des gesamten Konzerns gesprochen. Das Unternehmen müsse sich nun entscheiden, wie es weitergehen solle. An der Börse ist Lexmark mit 1,7 Mrd. Dollar (1,6 Mrd. Euro) bewertet. Im Oktober hatte die Firma mitgeteilt, strategische Optionen zu prüfen und die US-Bank Goldman Sachs als Beraterin zu engagiert. Lexmark wollte sich nicht dazu äußern.

Lexmark steht wie seine Konkurrenten unter Druck, weil viele Unternehmen Kosten sparen wollen und Endverbraucher vom klassischen PC immer öfter auf Tablets umsteigen. Das Unternehmen bietet unter anderem Drucker, Drucklösungen und Dienstleistungen für geschäftliche und private Anwender an.

Siemens liefert den ÖBB zur Verwendung ab 2022 neue Züge. Der Rahmenvertrag dazu war im Juli bekanntgeworden, nun sind alle Einspruchsfristen abgelaufen und der Deal ist fixiert. Bis zu 700 Waggons für die Personenbeförderung im Wert von bis zu 1,5 Mrd. Euro können die ÖBB in dem Vertrag abrufen. Gebaut werden die Wagen im Siemens-Werk in Wien.
 

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Neue Siemens Züge für ÖBB ab 2022 in Betrieb

Eine schwache Nachfrage nach Graphikkarten für die Erzeugung von Kryptowährungen wie Bitcoin stimmt den US-Konzern Nvidia vorsichtig. Der Umsatz im laufenden Quartal werde wohl bei 3,25 Mrd. Dollar (2,9 Mrd. Euro), plus/minus zwei Prozent, und damit unter den von Analysten im Schnitt geschätzten 3,34 Milliarden liegen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.
 

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Chiphersteller Nvidia steigerte Umsatz

Mehr als 1.000 Mitarbeiter von Google haben in einem Brief Bedenken gegen die Rückkehr des Suchmaschinen-Giganten nach China angemeldet. Die zensierte Suchmaschine mit dem Projektnamen "Dragonfly" (Libelle) werfe "dringende moralische und ethische Fragen auf", zitierte das US-Portal "The Intercept" am Donnerstag aus dem Schreiben an die Konzernführung, in dem auch mehr Informationen zu den Plänen gefordert werden.
 

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Protestbrief: Mitarbeiter von Google hinterfragen China-Pläne