Junge Union macht Druck auf Merkel wegen Jamaika-Koalition

Berlin (APA/dpa) - Die Junge Union fordert eine rasche Einigung von CDU und CSU auf dem Weg nach Jamaika und unmittelbar darauf folgende Sondierungsgespräche nächste Woche. "Am Montag muss es losgehen", sagte JU-Chef Paul Ziemiak zum Auftakt des JU-"Deutschlandtags" in Dresden am Freitagabend.

Die Nachwuchsorganisation erwarte, dass sich die Union auf eine gemeinsame Linie für die Jamaika-Verhandlungen bereits am Sonntag einige. Man müsse aufs Tempo drücken, sagte Ziemiak. "Wir müssen jetzt so schnell wie möglich die Gespräche aufnehmen." Vor Weihnachten müsse eine neue Bundesregierung gebildet sein. Kanzleramtschef Peter Altmaier (CDU) hatte kürzlich angedeutet, dass eine Regierungsbildung bis 2018 dauern könne.

In der Union wird nach den Wahlverlusten über die richtige Aufstellung von CDU und CSU diskutiert. Am Samstag stellt sich Kanzlerin Angela Merkel (CDU) dem Parteinachwuchs. Merkel und CSU-Chef Horst Seehofer wollen am Sonntag versuchen, eine gemeinsame Linie für die Jamaika-Verhandlungen mit FDP und Grünen zu finden. Knackpunkt ist vor allem die von der CSU geforderte Obergrenze für Flüchtlinge.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte