Dringlichkeitsantrag in Bayern wegen Ex-Hypo-Konzernmutter

Dringlichkeitsantrag in Bayern wegen Ex-Hypo-Konzernmutter

Nach den Enthüllungen über die sogenannten Panama-Papers hat die SPD in Bayern Landes-Finanzminister Markus Söder (CSU) ins Visier genommen. Im bayerischen Landtag will die SPD am Donnerstag in einer Dringlichkeitssitzung an Söder 30 Fragen zu den Briefkastenfirmen der Bayerischen Landesbank in Panama stellen. Die BayernLB war Konzernmutter der Hypa Alpe Adria.

"Herr Söder muss rückhaltlos und schnellstens aufklären, sonst ist auch ein Untersuchungsausschuss nicht ausgeschlossen", erklärte Rinderspacher.

Die zum größten Teil staatliche BayernLB gehört zu den vielen deutschen Banken, die in Panama über die Finanzkanzlei Mossack Fonseca Briefkastenfirmen eingerichtet haben sollen. Rinderspacher erklärte, als Vorsitzender des Verwaltungsrates der Bank sei Söder unmittelbar für die Kontrolle der Geschäfte zuständig gewesen. Dass er nichts von den Briefkastenfirmen gewusst haben wolle, sei unglaubwürdig.

Auch die Freien Wähler kündigten für Donnerstag einen Dringlichkeitsantrag im bayerischen Landtag an. Söder müsse sich um Transparenz kümmern, erklärte der Landesbank-Experte der Freien Wähler, Bernhard Pohl.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte