Drei nach Tele2-Übernahme mit mehr Umsatz, Ebit stabil

Wien (APA) - Der Mobilfunker "Drei" (Hutchison Drei Austria) hat nach dem Kauf des Festnetzanbieters Tele2 Ende 2017 im heurigen ersten Halbjahr mehr Umsatz verbucht, das Betriebsergebnis (Ebit) blieb mit 122 Mio. Euro konstant. In den nächsten Wochen sollen die Marken zusammengelegt werden, geht aus einer Aussendung vom Freitag hervor.

Der Umsatz legte in den ersten sechs Monaten um 11 Prozent auf 427 Mio. Euro zu, der operative Gewinn (Ebitda) stieg um 13 Prozent auf 193 Mio. Euro. Mit dem Kauf sei die Ertragskraft "vom ersten Tag an" gesteigert worden, wodurch die anstehenden 5G-Investitionen gut gestemmt werden könnten.

"Die operative Integration schreitet zügig voran. Noch im Sommer planen wir die marktseitige Verschmelzung der beiden Unternehmen, die sich durch einen neuen, einheitlichen Markenauftritt für unsere Kunden und Partner bemerkbar machen wird", so "Drei"-Chef Jan Trionow. Zum Halbjahr lag die Zahl der Mobilfunk-, Festnetz- und Internet-Kunden mit Tele2 bei rund 3,81 Millionen. Insgesamt waren rund 1.500 Mitarbeiter beschäftigt.

Madrid (APA/Reuters) - Die Korrektur der Bilanz für 2017 versetzt den Aktien von Dia einen weiteren Schlag. Die Titel der hoch verschuldeten spanischen Supermarktkette fielen am Montag um mehr als 20 Prozent auf ein Rekordtief von 0,70 Euro.
 

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Spanische Supermarktkette Dia musste Bilanz 2017 korrigieren

München (APA/dpa/Reuters) - Die US-Kartellbehörde FTC hat die milliardenschwere Fusion des deutschen Industriegaseherstellers Linde mit dem US-Konkurrenten Praxair zum weltgrößten Industriegase-Konzern unter Auflagen genehmigt. Das teilte die Behörde am Montag mit.
 

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USA genehmigen Linde-Praxair-Fusion unter Auflagen

Wien (APA) - Nicht nur die Sozialversicherungen orten in der von der Bundesregierung geplanten Sozialversicherungsreform verfassungswidrige Passagen, auch der Verfassungsdienst im Justizministerium tut dies. Es geht dabei um das Weisungsrecht der Sozialministerin. Probleme könnten auch die Kassenzusammenlegungen abseits der Gebietskrankenkassen bringen.
 

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Sozialversicherung - Verfassungsdienst hinterfragt Minister-Weisungen