Drei nach Tele2-Übernahme mit mehr Umsatz, Ebit stabil

Wien (APA) - Der Mobilfunker "Drei" (Hutchison Drei Austria) hat nach dem Kauf des Festnetzanbieters Tele2 Ende 2017 im heurigen ersten Halbjahr mehr Umsatz verbucht, das Betriebsergebnis (Ebit) blieb mit 122 Mio. Euro konstant. In den nächsten Wochen sollen die Marken zusammengelegt werden, geht aus einer Aussendung vom Freitag hervor.

Der Umsatz legte in den ersten sechs Monaten um 11 Prozent auf 427 Mio. Euro zu, der operative Gewinn (Ebitda) stieg um 13 Prozent auf 193 Mio. Euro. Mit dem Kauf sei die Ertragskraft "vom ersten Tag an" gesteigert worden, wodurch die anstehenden 5G-Investitionen gut gestemmt werden könnten.

"Die operative Integration schreitet zügig voran. Noch im Sommer planen wir die marktseitige Verschmelzung der beiden Unternehmen, die sich durch einen neuen, einheitlichen Markenauftritt für unsere Kunden und Partner bemerkbar machen wird", so "Drei"-Chef Jan Trionow. Zum Halbjahr lag die Zahl der Mobilfunk-, Festnetz- und Internet-Kunden mit Tele2 bei rund 3,81 Millionen. Insgesamt waren rund 1.500 Mitarbeiter beschäftigt.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte