Drei Modelle für Finanztransaktionssteuer in Diskussion

Die EU-Finanzminister jener elf Länder, darunter Österreich, die bei der Einführung einer Finanztransaktionssteuer in der EU voranschreiten, wollen sich am heutigen Montag in Brüssel auf drei mögliche Optionen einigen. Derzeit werde noch kein Modell von einem Land ausgeschlossen, hieß es in Ratskreisen in Brüssel.

Neben dem ursprünglichen Vorschlag der EU-Kommission, der ein breites Anwendungsgebiet vorsieht, gebe es auch Modelle für einen mittleren und für einen kleinen Anwendungsbereich. Die Frage sei nicht mehr, ob Derivate mit einbezogen werden, sondern wie viele und welche.

Die Finanzminister der elf Länder wollen sich am Montag vor Beratungen der Euro-Gruppe in Brüssel koordinieren. Inhaltlich liegen die Vorstellungen der elf Länder aber noch weit auseinander, wird von EU-Diplomaten betont. Im Juni wollen die elf Staaten zu einem Ergebnis kommen.

Die EU-Kommission hatte vorgeschlagen, Aktien und Anleihen mit 0,1 Prozent sowie Derivate mit 0,01 Prozent zu besteuern. Der zuletzt für Anfang 2016 anvisierte Starttermin für die Finanztransaktionssteuer scheint nicht mehr zu halten. Österreich - vertreten durch Finanzminister Hans Jörg Schelling (ÖVP) - hat bei dem Vorhaben von elf EU-Staaten, bei dem neben Deutschland auch Frankreich mitzieht, eine koordinierende Rolle.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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