Drei Frauen und drei Männer im Rennen um FWF-Chefsessel

Da waren es nur noch sechs: Die Delegiertenversammlung des Wissenschaftsfonds FWF hat in ihrer Sitzung am Donnerstag entschieden, welche der 18 Kandidaten es in die nächste Runde im Rennen um den FWF-Chefsessel geschafft haben. Am 21. April werden die je drei Frauen und Männer zu einem Hearing eingeladen. Aus dem danach erstellten Dreier-Vorschlag wählt der Aufsichtsrat den künftigen FWF-Chef.

Josef Glößl, Vorsitzender der FWF-Delegiertenversammlung, sprach am Freitag in einer Aussendung von einem "hervorragenden Kreis an Bewerberinnen und Bewerbern" aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, aus dem das Gremium wählen konnte. Die Mehrheit der verbliebenen Kandidaten kommt aus Österreich, einer aus Deutschland. In die zweite Bewerbungsrunde geschafft haben es Gabriele Anderst-Kotsis (Uni Linz), Andrea Barta (Medizinuni Wien), Walter Berka (Uni Salzburg), Michael Freissmuth (Medizinuni Wien), Christine Mannhalter (Medizinuni Wien) sowie Klement Tockner (Leibnitz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei in Berlin und Freie Universität Berlin).

Der FWF-Aufsichtsrat wird voraussichtlich im Mai das neue Präsidium wählen, das dann Anfang September sein Amt antritt. Die Neuwahl erfolgt nach den neuen Regeln, die vergangenes Jahr in einer Novelle zum Forschungs- und Technologieförderungsgesetz (FTFG) fixiert wurden. Bisher wurde das FWF-Präsidium durch die Delegiertenversammlung gewählt. Die Position des FWF-Präsidenten ist zudem kein Ehrenamt mehr, sondern eine hauptberufliche Tätigkeit. Die Funktionsperiode beträgt vier Jahre, eine einmalige Wiederwahl ist möglich. Die bisherige Präsidentin Pascal Ehrenfreund wechselte im Sommer vergangenen Jahres an das Deutsche Zentrum für Luft-und Raumfahrt. Seither steht Vizepräsidentin Christine Mannhalter interimistisch an der FWF-Spitze.

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