DreamWorks zückt den Rotstift

Los Angeles (APA/dpa) - Das mit Problemen kämpfende Trickfilm-Studio DreamWorks Animation ("Shrek") will 500 Jobs streichen und die Pläne für Neuproduktionen eindampfen. Ab kommendem Jahr sollen nur noch zwei statt drei Filme produziert werden, berichtete das "Wall Street Journal".

Firmenchef Jeffrey Katzenberg habe in einer Telefonkonferenz mit Investoren zudem angekündigt, den Fokus wieder auf die Animationsfilme zu legen. Zuletzt hatte er den Ausbau von Produktionen für TV und Online-Videos im Visier gehabt.

Der Sanierungsplan mit dem Abbau von rund jedem fünften Arbeitsplatz werde Kosten von rund 290 Mio. Dollar (249,6 Mio. Euro) bringen, erklärte Dreamworks Animation am späten Donnerstag. Das Studio hatte Hits wie "Shrek", "Kung Fu Panda" und "Madagascar" gelandet, zuletzt gab es jedoch mehrere Misserfolge an den Kinokassen.

Laut den neuen Plänen sollen künftig pro Jahr ein ganz neuer Animations-Film und eine Fortsetzung produziert werden, für 2016 stehen demnach "Kung Fu Panda 3" und die Neuproduktion "Trolls" auf dem Programm. Für den für 2017 geplanten Film "Captain Underpants" sollen einige Produktionsbereiche an andere Studios ausgelagert werden. Zudem würden mit Lewis Coleman, Mark Zoradi und Dawn Taubin drei Top-Manager noch in diesem Jahr das Unternehmen verlassen.

Zuletzt hatte das Filmstudio mehrere Gespräche zu möglichen Übernahmen oder Kooperationen geführt - bisher ohne greifbares Ergebnis. Ende September war Dreamworks Animation mit rund 3,4 Mrd. Dollar bewertet worden.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro