Draghi: "Signifikantes Ankaufsprogram der EZB"

Mailand, 12. Sep (Reuters) - Das Ankaufprogramm von Kreditverbriefungen der Europäischen Zentralbank (EZB) wird nach den Worten von Präsident Mario Draghi signifikant ausfallen. Die genaue Größe sei derzeit aber noch schwer zu bemessen, räumte Draghi nach Beratungen mit den Finanzministern der Eurogruppe am Freitag in Mailand ein. Nach Informationen der Nachrichtenagentur Reuters plant die EZB bis zu 500 Milliarden Euro für das Kaufprogramm für Verbriefungen (ABS) und Pfandbriefen ein. Draghi sagte weiter, dass in einem ersten Schritt keine Mezzanine-Tranchen zu dem Programm gehören sollen. Deshalb seien zunächst auch keine Staatsgarantien nötig, bei einer möglichen, späteren Einbeziehung der mit höheren Risiken behafteten Mezzanine-Instrumente aber schon. Wie aus einem Reuters vorliegenden Dokument hervorgeht hatten sich Deutschland und Frankreich gegen derartige staatliche Garantien ausgesprochen.

Draghi sagte zudem, dass als Folge der neuen Ankäufe die Bilanz der EZB ungefähr auf das Niveau von Anfang 2012 anwachsen werde. Unterstützung erhielt der EZB-Chef vom Vorsitzenden der Eurogruppe, Jeroen Dijsselbloem. Die Geldpolitik müsse immer von einem Mix aus Strukturreformen, Haushaltspolitik und Investitionen begleitet werden, betonte der niederländische Finanzminister.

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Bonität

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte