Draghi hält sich Option für größere Geldspritzen offen

EZB-Präsident Mario Draghi hat seine Bereitschaft bekräftigt, zur Ankurbelung der Wirtschaft im Währungsraum die Geldschleusen notfalls noch weiter zu öffnen. Die Europäische Zentralbank werde - falls nötig - alle verfügbaren Instrumente innerhalb ihres Mandats nutzen, erklärte Draghi am Freitag auf der Jahrestagung des Internationalen Währungsfonds (IWF) und der Weltbank in Lima.

Insbesondere könne der Umfang, die Zusammensetzung und die Dauer des laufenden Anleihenkaufprogramms verändert werden. "Wir werden alle relevanten eingehenden Informationen sorgfältig prüfen", erklärte der Italiener. Der EZB bereitet derzeit vor allem die Konjunkturabkühlung in den Schwellenländern Sorge.

Die Währungshüter pumpen seit März mit dem Kauf von Staatsanleihen Woche für Woche Milliarden in das Finanzsystem, um Banken zur Vergabe von mehr Krediten an die Wirtschaft zu bewegen. Dadurch soll die Konjunktur gestärkt und die niedrige Inflation angeschoben werden. Im September waren die Preise in der Euro-Zone allerdings um 0,1 Prozent gefallen: Ziel der EZB ist aber eine Inflationsrate von knapp unter zwei Prozent. Die gesunkenen Preise hatten Befürwortern größerer EZB-Geldspritzen neue Munition geliefert. Insbesondere Bundesbank-Chef Jens Weidmann sieht dies aber kritisch.

Houston (Texas) (APA/Reuters) - Der Ölfeldausrüster Halliburton profitiert vom Schieferöl-Boom in den USA. Der Umsatz kletterte im vierten Quartal um 50 Prozent auf 5,9 Mrd. Dollar (4,81 Mrd. Euro), wie der Konzern am Montag mitteilte. Vor allem in Nordamerika, wo Halliburton 55 Prozent der Erlöse erwirtschaftet, lief es rund. Der um Sondereffekte bereinigte Gewinn lag bei 53 Cent je Aktie und damit über den vom Markt erwarteten 46 Cent.
 

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Halliburton besser als erwartet - Legt für US-Steuerreform zurück

Berlin (APA/Reuters) - Die deutsche Regierung hat einen Zeitungsbericht über neue Abgas-Probleme bei Audi bestätigt. Das deutsche Kraftfahrtbundesamt (KBA) habe bei der Prüfung von aktuellen Audi-Dieselfahrzeugen unzulässige Abschalteinrichtungen für die Schadstoffreinigung festgestellt, sagte eine Sprecherin des Verkehrsministeriums am Montag.
 

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DE-Kraftfahrtbundesamt stieß auf jüngsten Audi-Abgasskandal

Wien/Davos (APA) - Österreich ist im weltweiten Wettbewerb um die besten Talente im besseren Mittelfeld gelandet. Laut einer Studie in 119 Ländern landete Österreich auch heuer auf Platz 18, einen Platz vor Deutschland (19) und vor anderen großen Industrienationen wie Frankreich oder Japan. Den Spitzenplatz belegte zum fünften Mal in Folge die Schweiz.
 

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Österreich in weltweitem Talente-Wettbewerb auf Platz 18