Draghi - Niedrigzinspolitik ist derzeit ohne Alternative

Frankfurt - EZB-Chef Mario Draghi hat die Niedrigzinspolitik gegen Kritik verteidigt. Angesichts der wirtschaftlichen Situation und der unerwünscht niedrigen Inflation sei diese ultralockere Geldpolitik derzeit ohne Alternative, sagte er am Montag in Frankfurt.

Zugleich räumte der Italiener ein, dass die Nullzinsen "nicht unschädlich" seien. Doch seien sie nicht der Grund für die Herausforderungen, vor denen die Weltwirtschaft stehe, sondern vielmehr ein Symptom.

Bundesbankchef Jens Weidmann hat von der Europäischen Zentralbank (EZB) Augenmaß bei der Niedrigzinspolitik gefordert. Es komme entscheidend darauf an, dass die Phase des billigen Geldes nicht länger dauere als mit Blick auf die Preisstabilität unbedingt nötig sei. Draghi wurde jüngst in Deutschland wegen der ultralockeren Geldpolitik der EZB scharf angegriffen.

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

Bonität

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro