EZB-Chef Draghi: Gute Vorzeichen für weiteres Wachstum

Straßburg/Frankfurt (APA) - EZB-Präsident Mario Draghi sieht gute Vorzeichen für weiteres Wachstum in der Eurozone. Bei einer Debatte im EU-Parlament in Straßburg über die Umsetzung der Geldpolitik durch die EZB sagte Draghi Montagabend, die Bandbreite der Wachstumsraten in den einzelnen Ländern und Branchen sei so gering wie seit 20 Jahren nicht mehr.

So habe es in mehr als 85 Prozent der Branchen im Währungsgebiet positive Wachstumsraten gegeben. Vorher seien es durchschnittlich lediglich 47 Prozent gewesen. Auch die Beschäftigung nehme zu und die Arbeitslosenrate sinke.

Darüber hinaus habe sich seit der Finanzkrise der Zustand der Banken deutlich verbessert. Allerdings seien die Kredite nicht übermäßig gewachsen. Die Kreditströme lägen noch weit hinter dem Vorkrisen-Niveau. Von einer Kreditblase könne keine Rede sein. Jedenfalls habe die Währungspolitik der EBZ positiven Einfluss auf die Kreditqualität bei Banken und Haushalten gehabt.

Zum Brexit merkte Draghi an, die EZB bereite sich vor, dass Störungen beim Übergang von heutigem zum neuen Zustand vermieden werden. Vor allem gehe es darum, solche Störungen hintanzuhalten, wenn es zu keiner Vereinbarung mit Großbritannien kommen sollte.

Zur Inflation stellte Draghi fest, dass das Inflationsziel von knapp unter zwei Prozent erreichbar sein werde.

Berlin/Frankfurt (APA/dpa) - Der irische Billigflieger Ryanair hat die Gewerkschaft Verdi als Verhandlungspartner für das in Deutschland stationierte Kabinenpersonal anerkannt. Die Gewerkschaft will nun zügig Tarifverhandlungen aufnehmen, wie sie am Mittwoch mitteilte.
 

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Ryanair erkennt Verdi als Verhandlungspartner für Kabine an

München (APA/Reuters) - Die deutsche Internet-Kleinanzeigenbörse Scout24 will mit der Übernahme des Vergleichsportals Finanzcheck.de künftig mehr an Gebrauchtwagen-Krediten verdienen. Der Münchner Betreiber der Portale autoscout24.de und immobilienscout24.de zahlt für den defizitären Ratenkredit-Vermittler 285 Millionen Euro.
 

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Scout24 kauft Vergleichsportal Finanzcheck.de

Washington/Berlin (APA/Reuters) - IWF-Chefin Christine Lagarde hat US-Präsident Donald Trump vor einer Eskalation des Handelsstreits gewarnt. "Die Spannungen in der Handelspolitik haben bereits ihre Spuren hinterlassen, das Ausmaß der Schäden aber hängt davon ab, was die Politik als Nächstes tut", schrieb Lagarde in einem am Mittwoch veröffentlichen Blog im Vorfeld des G-20-Finanzministertreffens am Wochenende in Buenos Aires.
 

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IWF-Chefin Lagarde - Handelsstreit dürfte USA am härtesten treffen