Draghi - EZB-Rat hat schärferen Strafzins für Banken erörtert

Valletta/Frankfurt - Die EZB befasst sich mit einem verschärften Strafzins für Banken. EZB-Chef Mario Draghi erklärte am Donnerstag nach dem Ratstreffen auf Malta, das Thema sei im Gegensatz zur vorangehenden Sitzung angeschnitten worden. Die Notenbank hatte diesen Einlagezins jedoch ebenso wie den Leitzins auf der Sitzung nicht angetastet.

Der Einlagezins, zu dem Institute bei der Europäischen Zentralbank (EZB) über Nacht Geld parken können, liegt somit weiterhin bei minus 0,2 Prozent.

Die Notenbank hatte den Einlagezins im Juni 2014 zum ersten Mal unter die Nulllinie gesenkt. Im September 2014 setzte ihn die EZB dann weiter herab. Bei einer neuerlichen Verschärfung würde es für Banken noch unattraktiver, Geld bei der EZB zu horten. Die Notenbank strebt an, dass die Geschäftsbanken stärker Kredite vergeben und damit die Konjunktur anschieben.

San Diego (Kalifornien) (APA/dpa) - Im Bemühen um mehr Sicherheit bei autonom fahrenden Autos fordert der Chiphersteller Qualcomm klare Vorgaben der Politik an Autobauer und Zulieferer. Dabei gehe es um den Einsatz von Technologien, damit Fahrzeuge verschiedener Hersteller miteinander kommunizieren können.
 

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Qualcomm-Vorstand: Politik muss Vorgaben machen für autonomes Fahren

Wien/Wels (APA) - KTM-Chef Stefan Pierer wird erneut ein freiwilliges Übernahmeangebot für den börsennotierten deutschen Autozulieferer SHW AG legen. Pierer ist bereits Hauptaktionär des Unternehmens. Das Erwerbsangebot an die SHW-Aktionäre diene dem strategischen Ausbau der bestehenden Beteiligung von 49,38 auf bis zu 75,1 Prozent, teilte die zur Pierer Industries AG zählende SHW Beteiligungs GmbH am Montag mit.
 

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KTM mit neuem Übernahmeangebot für deutsche SHW

Frankfurt (APA/Reuters) - Bundesbank-Vorstand Andreas Dombret warnt vor einem Deregulierungswettlauf mit Großbritannien nach dem Brexit. "Manche britischen Politiker rechnen sich ja Vorteile im Wettbewerb der Finanzplätze aus. Einen Deregulierungswettbewerb hielte ich aber für äußerst gefährlich", sagte Dombret im Interview mit "Welt" (Montagausgabe) laut Vorabbericht.
 

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Bundesbanker warnt vor Deregulierungswettlauf nach dem Brexit