Draghi - EZB-Rat hat schärferen Strafzins für Banken erörtert

Valletta/Frankfurt - Die EZB befasst sich mit einem verschärften Strafzins für Banken. EZB-Chef Mario Draghi erklärte am Donnerstag nach dem Ratstreffen auf Malta, das Thema sei im Gegensatz zur vorangehenden Sitzung angeschnitten worden. Die Notenbank hatte diesen Einlagezins jedoch ebenso wie den Leitzins auf der Sitzung nicht angetastet.

Der Einlagezins, zu dem Institute bei der Europäischen Zentralbank (EZB) über Nacht Geld parken können, liegt somit weiterhin bei minus 0,2 Prozent.

Die Notenbank hatte den Einlagezins im Juni 2014 zum ersten Mal unter die Nulllinie gesenkt. Im September 2014 setzte ihn die EZB dann weiter herab. Bei einer neuerlichen Verschärfung würde es für Banken noch unattraktiver, Geld bei der EZB zu horten. Die Notenbank strebt an, dass die Geschäftsbanken stärker Kredite vergeben und damit die Konjunktur anschieben.

Frankfurt (APA/Reuters) - Die Lufthansa kann nach Einschätzung eines Experten noch in diesem Jahr mit der Genehmigung der EU-Kommission für den Kauf eines großen Teils der insolventen Air Berlin rechnen - aber nur unter harten Bedingungen. "Es wird Auflagen geben, die noch über die Abgabe von Slots hinausgehen dürften", erklärte Luftfahrtexperte Ulrich Schulte-Strathaus am Dienstag bei einer Branchenkonferenz in Frankfurt.
 

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Lufthansa muss mit harten EU-Auflagen rechnen

Dallas (Texas)/New York (APA/Reuters) - Der US-Telekomkonzern AT&T will nach dem Einspruch der US-Regierung die geplante milliardenschwere Übernahme des Medienkonzerns Time Warner vor Gericht durchboxen. AT&Ts Prozessanwalt Dan Petrocelli sagte dem Sender CNBC am Dienstag, dass das Fusionsvorhaben keine Bedrohung für die Verbraucher darstelle. Die Klage des Justizministeriums sei deshalb "töricht".
 

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AT&T-Anwalt will für Time-Warner-Kauf vor Gericht ziehen

Wien/Wels (APA) - Der oberösterreichische Industrielle Stefan Pierer hat über ihm nahestehende Gesellschaften seinen Anteil an der KTM Industries AG weiter aufgestockt. Die Pierer Industrie AG habe von Organen der KTM Industries AG sowie von der Gesellschaft nahestehenden Personen insgesamt 12,2 Mio. Aktien zu je 4,80 Euro/Aktie erworben. Das entspreche rund 5,42 Prozent des Grundkapitals.
 

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Pierer stockt bei KTM Industries auf