Draghi - EZB-Rat hat schärferen Strafzins für Banken erörtert

Valletta/Frankfurt - Die EZB befasst sich mit einem verschärften Strafzins für Banken. EZB-Chef Mario Draghi erklärte am Donnerstag nach dem Ratstreffen auf Malta, das Thema sei im Gegensatz zur vorangehenden Sitzung angeschnitten worden. Die Notenbank hatte diesen Einlagezins jedoch ebenso wie den Leitzins auf der Sitzung nicht angetastet.

Der Einlagezins, zu dem Institute bei der Europäischen Zentralbank (EZB) über Nacht Geld parken können, liegt somit weiterhin bei minus 0,2 Prozent.

Die Notenbank hatte den Einlagezins im Juni 2014 zum ersten Mal unter die Nulllinie gesenkt. Im September 2014 setzte ihn die EZB dann weiter herab. Bei einer neuerlichen Verschärfung würde es für Banken noch unattraktiver, Geld bei der EZB zu horten. Die Notenbank strebt an, dass die Geschäftsbanken stärker Kredite vergeben und damit die Konjunktur anschieben.

Neuer Nestle-Chef präsentiert Strategie

Wirtschaft

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Wien (APA) - Der frühere Lobbyist und FPÖ-Politiker Walter Meischberger hält seine Anklage in der Causa Telekom Austria/Parteienfinanzierung für parteipolitisch motiviert und wehrt sich gegen den Vorwurf der Geldwäsche. Das geht laut einem Bericht des "Standard" (Wochenendausgabe) aus den "ergänzenden Ausführungen" seines Rechtsanwalts zum Einspruch gegen die Anklageschrift hervor.
 

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Telekom-Anklage: Meischberger wehrt sich gegen Geldwäschevorwurf

Berlin/Washington (APA/Reuters) - Der deutsche Wirtschaftsstaatssekretär Matthias Machnig hat nach Gesprächen in den USA die Hoffnung auf eine gütliche Beilegung der handelspolitischen Streitigkeiten zwischen beiden Ländern genährt. "Es gibt eine konstruktive Grundhaltung", sagte er am Freitag nach seinen Unterredungen mit hohen Vertretern der US-Regierung und der Wirtschaft.
 

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Deutscher Politiker: Entspannter im Handelsstreit mit USA