Draghi: Euro-Zone wird im zweiten Halbjahr leicht wachsen

(Reuters) - Die Wirtschaft in der Euro-Zone wird nach Einschätzung von EZB-Chef Mario Draghi im zweiten Halbjahr dank der jüngsten Konjunkturhilfen der Notenbank moderat zulegen. Die zahlreichen Krisenherde rund um den Globus könnten die Unternehmen jedoch belasten und auch auf die Stimmung der Verbraucher drücken, sagte Draghi in einem Interview der litauischen Zeitung "Verslo Zinios". Zuletzt stagnierte die Wirtschaft in der Euro-Zone bereits. Allerdings seien die gegenseitigen Sanktionen zwischen Russland und dem Westen als Folge des Ukraine-Konflikts in ihren Auswirkungen begrenzt gewesen.

Draghi bekräftigte, es liege nun an den Regierungen der Euro-Länder, strukturelle Reformen umzusetzen und damit für Wachstum zu sorgen. Der Italiener wiederholte auch sein Versprechen, weitere geldpolitische Maßnahmen zu ergreifen, sollte dies nötig werden. Die Europäische Zentralbank (EZB) hat im Kampf gegen die Wirtschaftsflaute und eine drohende Deflation bereits ihren Leitzins auf fast null Prozent gesenkt und zahlreiche unkonventionelle Mittel eingesetzt, unter anderem um die Kreditvergabe an Unternehmen zu unterstützen.

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte