EZB-Präsident Draghi wird zuversichtlicher bei Inflationsziel

Frankfurt (APA/Reuters) - Die Europäische Zentralbank (EZB) sieht nach den Worten ihres Präsidenten Mario Draghi vermehrt Anzeichen für ein Anziehen der Inflation. "Insgesamt werden wir zuversichtlicher, dass die Teuerung letztlich im Einklang mit unserem Inflationsziel steigt", sagte Draghi am Montag vor dem Wirtschafts- und Währungsausschuss des Europäischen Parlaments.

"Aber wir wissen auch, dass eine sehr umfangreiche geldpolitische Unterstützung weiterhin erforderlich ist für den Aufwärtstrend." Der Ausblick werde mittelfristig überschattet von Unsicherheiten, zu denen die jüngsten Schwankungen der Devisenkurse gehörten.

Die EZB strebt eine Teuerungsrate von knapp unter zwei Prozent an. Zuletzt lag sie mit 1,5 Prozent deutlich darunter. Die Währungshüter haben ihren Leitzins auf null Prozent gesenkt und pumpen monatlich durch Wertpapierkäufe von 60 Milliarden Euro viel Geld in die Wirtschaft, um die Inflation anzuschieben. Experten erwarten, dass die EZB im Oktober einen Einstieg in den Ausstieg aus ihrer extrem lockeren Geldpolitik signalisieren könnte.

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro