Draghi - Wirtschaft in Eurozone wird weiter wachsen

Dublin (APA/Reuters) - Die zuletzt eher schwachen Konjunkturdaten machen EZB-Chef Mario Draghi nicht nervös. Er räumte am Donnerstag bei einer Anhörung in Irland zwar ein, dass jetzt viele Umfragen schwächer als erwartet ausgefallen seien. Dennoch setze sich der Aufschwung der Wirtschaft in der Eurozone fort. Die Wirtschaft stehe insgesamt auf einem breiten Fundament.

Draghi bekräftigte zudem, die Anleihenkäufe der Notenbank zum Jahresende einstellen und die Zinsen noch mindestens über den Sommer 2019 hinaus auf dem Rekordtief von 0,0 Prozent belassen zu wollen.

Unter anderem zeigte der jüngste Einkaufsmanager-Index für Industrie und Dienstleister zuletzt das niedrigste Wachstumstempo seit mehr als zwei Jahren an. Die EU-Kommission hat zudem gerade die Konjunkturprognosen für dieses und nächstes Jahr gesenkt. Immer mehr Handelshürden, der nahende EU-Austritt Großbritanniens und die schwächere Weltwirtschaft setzen vielen Euro-Ländern zu.

Dornbirn/Jennersdorf (APA) - Der Leuchtenhersteller Zumtobel schließt die Produktion seiner Komponententochter Tridonic in Jennersdorf im Burgenland. Mit der Reduktion des Personalstands werde ab März 2019 begonnen, bis November 2019 werden rund 90 Mitarbeiter ihren Arbeitsplatz verlieren, teilte das Unternehmen Dienstagnachmittag mit.
 

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Zumtobel schließt Produktion in Jennersdorf: 90 Mitarbeiter betroffen

Frankfurt (APA/awp/sda/Reuters) - Die EZB-Aufsicht will Banken wegen Geldwäsche stärker unter die Lupe nehmen. Unter anderem werde ein Anti-Geldwäsche-Büro errichtet, kündigte die oberste EZB-Bankenaufseherin, Daniele Nouy, am Dienstag im Wirtschafts- und Währungsausschuss des EU-Parlaments an.
 

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EZB plant stärkere Koordinierung im Kampf gegen Geldwäsche

Düsseldorf (APA/Reuters) - Der deutsche Energiekonzern Steag will vom Versorger RWE die Mehrheitsbeteiligung an dem gemeinsamen Steinkohlekraftwerk Bergkamen übernehmen. Steag habe eine Option dazu gezogen und die Pläne beim Bundeskartellamt angemeldet, bestätigte der Konzern am Dienstag.
 

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Steag will von RWE Mehrheit an gemeinsamen Kohlekraftwerk übernehmen