Draghi - Wirtschaft in Eurozone wird weiter wachsen

Dublin (APA/Reuters) - Die zuletzt eher schwachen Konjunkturdaten machen EZB-Chef Mario Draghi nicht nervös. Er räumte am Donnerstag bei einer Anhörung in Irland zwar ein, dass jetzt viele Umfragen schwächer als erwartet ausgefallen seien. Dennoch setze sich der Aufschwung der Wirtschaft in der Eurozone fort. Die Wirtschaft stehe insgesamt auf einem breiten Fundament.

Draghi bekräftigte zudem, die Anleihenkäufe der Notenbank zum Jahresende einstellen und die Zinsen noch mindestens über den Sommer 2019 hinaus auf dem Rekordtief von 0,0 Prozent belassen zu wollen.

Unter anderem zeigte der jüngste Einkaufsmanager-Index für Industrie und Dienstleister zuletzt das niedrigste Wachstumstempo seit mehr als zwei Jahren an. Die EU-Kommission hat zudem gerade die Konjunkturprognosen für dieses und nächstes Jahr gesenkt. Immer mehr Handelshürden, der nahende EU-Austritt Großbritanniens und die schwächere Weltwirtschaft setzen vielen Euro-Ländern zu.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte