Dr. Oetker schluckt Tiefkühltorten-Hersteller Coppenrath & Wiese

Der Oetker-Konzern hat das Rennen um den Tiefkühltorten-Hersteller Coppenrath & Wiese gewonnen. Der Kaufvertrag sei am Donnerstag unterzeichnet worden, stehe aber noch unter dem Vorbehalt der behördlichen Genehmigung, teilte Oetker mit. Zum Kaufpreis machte das Bielefelder Familienunternehmen keine Angaben.

"Für Dr. Oetker ist die geplante Akquisition von Coppenrath & Wiese ein historischer Meilenstein der Unternehmensgeschichte und bedeutet den Markteintritt in für uns bisher nicht bearbeitete Segmente", kommentierte der persönlich haftende Gesellschafter Richard Oetker. Coppenrath & Wiese mit Sitz in Osnabrück beschäftigt rund 2000 Mitarbeiter und setzte 2013 rund 367 Millionen Euro um.

Coppenrath & Wiese ist nach eigenen Angaben Europas größter Hersteller von tiefgekühlten Torten. Der seit längerem geplante Verkauf des vor 40 Jahren gegründeten Familienunternehmens hatte auch Finanzinvestoren auf den Plan gerufen. Reuters hatte von dem Vorhaben vertrauten Personen zuletzt erfahren, zu den Interessenten hätten die Beteiligungsfirmen EQT, Cinven , CVC und Montagu gehört.

Düsseldorf/Göteborg (APA/Reuters) - Der Autobauer Volvo Cars, der nach einem Gewinnsprung im Quartal weiter auf Rekordkurs ist, will durch Produktionsverlagerung US-Zölle auf Importe aus China umgehen. Der SUV XC60 für den US-Markt werde künftig in Europa und nicht mehr in China gefertigt, sagte Firmenchef Hakan Samuelsson am Donnerstag der Nachrichtenagentur Reuters. Die Verlagerung habe bereits begonnen.
 

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Autobauer Volvo verlagert wegen US-Zöllen SUV-Produktion nach Europa

Brüssel (APA) - EU-Handelskommissarin Cecilia Malmström hat im Rahmen einer Veranstaltung über den Marshall-Plan die Bedeutung der Zusammenarbeit im Handel mit den USA beschworen. "Wir stehen heute an einer Wegkreuzung für den offenen globalen Handel." Sie hoffe, die USA werden mit der EU das Vertrauen in das multilaterale Handelssystem wieder aufbauen.
 

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Strafzölle - Malmström beschwört Zusammenarbeit im Handel

Berlin (APA/Reuters) - Das Münchner Ifo-Institut kritisiert die neuen EU-Schutzzölle auf Stahl- und Aluminiumprodukte als kontraproduktiv. "Sie richten mehr Schaden an als Nutzen", erklärte Ifo-Außenwirtschaftschef Gabriel Felbermayr am Donnerstag. "Die Schutzzölle sind keineswegs Ausdruck ökonomischer Vernunft, sondern der Lobbystärke der Stahlbranche."
 

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Ifo-Institut kritisiert EU-Schutzzölle - "Mehr Schaden als Nutzen"