Douglas setzt auf Zuwächse im Weihnachtsgeschäft

Der deutsche Handelskonzern Douglas geht zuversichtlich in das wichtige Weihnachtsgeschäft. Im abgeschlossenen Geschäftsjahr 2013/14 (per Ende September) habe der Konzern, der Insidern zufolge 2015 an die Börse zurückkehren könnte, auf Basis währungsbereinigter Zahlen laut Eigenangaben einen Umsatz von 3,3 Mrd. Euro eingefahren - um rund 2 Prozent mehr als im Jahr davor.

Hinzu kämen rund 500 Mio. Euro durch die Übernahme der französischen Parfümeriekette Nocibe. Im vorangegangenen Geschäftsjahr hatte Douglas rund 3,5 Mrd. Euro Umsatz erzielt. Allerdings stand damals noch die mittlerweile verkaufte Süßwarenkette Hussel in den Büchern.

"Wir wollen weiter wachsen", erklärte Douglas-Chef Henning Kreke am Donnerstag in Düsseldorf. Bücher, Kosmetika und Parfüms stünden "weit oben auf den Wunschzetteln" der Verbraucher.

Der Finanzinvestor Advent und die Großaktionärsfamilie Kreke hatten Douglas im vergangenen Jahr von der Börse genommen und damit begonnen, den Konzern umzubauen. Das Parfümerie-Geschäft war mit dem Zukauf in Frankreich gestärkt worden. Der Süßwarenhändler Hussel - die Wurzel des Unternehmens - und der Schmuckhändler Christ gingen an Finanzinvestoren, der Christ-Verkauf ist aber noch nicht vollständig vollzogen. Neben der Buchhandelskette Thalia gehört derzeit auch noch der Modehändler AppelrathCüpper zum Unternehmen, das durch seine Parfümerien bekannt ist.

Douglas mache bei der "strategischen Weiterentwicklung der Gruppe" gute Fortschritte, bilanzierte Kreke. Diese werde für "künftige Herausforderungen" fit gemacht. Insidern zufolge steht derzeit Thalia auf der Verkaufsliste. Die australische Investmentbank Macquarie habe den Auftrag bekommen, den Prozess zu organisieren, hatten zwei mit den Plänen vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters gesagt. Der Börsengang als reine Parfümerie-Kette sei derzeit für die zweite Jahreshälfte 2015 geplant, sagten die Insider, voraussichtlich erst nach der Sommerpause.

Wien (APA) - Die tschechische Sazka-Gruppe hat vom Bankhaus Schellhammer & Schattera Anteile an der Casinos Austria AG (CASAG) übernommen und ihre Beteiligung damit auf 38,29 Prozent aufgestockt. Der seit längerem bekannte Schritt sei formal abgeschlossen, teilte Sazka am Freitagnachmittag mit.
 

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Sazka hält nun 38,29 Prozent an Casinos Austria

Wien (APA) - Der "Kurier" nennt Details zum Abschlussbericht der "Soko Meinl" zu den Ermittlungen im Anlageskandal rund um die Meinl European Land (MEL) des Bankers Julius Meinl. "Vorbehaltlich gutachterlicher Feststellungen beträgt dem Verdacht nach der Schaden am effektiven Vermögen der Aktionäre (...) 1,69 Milliarden Euro", heißt es im Abschlussbericht, so "kurier.at" Freitagabend.
 

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Causa Meinl European Land - Anlegerschaden von 1,69 Mrd. Euro

London (APA/awp/sda) - Die Billigfluglinie Easyjet zeigt sich im Streit mit der Gewerkschaft SSP/VPOD gelassen. Man habe die Anliegen der Gewerkschaft zur Kenntnis genommen, teilte die Airline am Freitag als Reaktion auf ein Communiqué von deren Seite mit.
 

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Easyjet in Streit mit Gewerkschaft gelassen