Dorotheum will weiteres Pfandleihhaus in Italien erwerben

Nach dem Deal mit Bank Austria-Mutter UniCredit im November 2017 will das Wiener Pfandleihhaus von einer weiteren Bank in Italien das Pfandleihe übernehmen.

Rom/Wien. Das Dorotheum, das sich erst im November mit der Bank-Austria-Mutter UniCredit auf die Übernahme von deren Pfandleihgeschäft für 141 Mio. Euro geeinigt hat, plant angeblich weitere Akquisitionen in Italien. So sei das Dorotheum am Erwerb von Inpegno, dem Pfandleihgeschäft der sizilianischen Bank Credito Siciliano, interessiert, berichtete die Mailänder Wirtschaftszeitung "Sole 24 Ore"

Credito Siciliano gehört zur krisengeschüttelten lombardischen Bankengruppe Creval. Diese hat das Jahr 2017 mit Verlusten von 332 Millionen Euro abgeschlossen und plant derzeit eine Kapitalerhöhung von 700 Mio. Euro, die am 19. Februar startet. Bereits 2016 hatte die lombardische Regionalbank Verluste von 333 Mio. Euro gemeldet. ́

Die Bank plant die Trennung von faulen Krediten in Höhe von 2,2 Milliarden Euro, berichtete das Blatt. Zu den Gesellschaften, die sich für den Erwerb des Portfolios notleidender Kredite interessieren, zählen unter anderem, die Gesellschaft Algebris und Fonspa. Im Zuge der Umstrukturierung der Bank will sich Creval auch von Inpegno trennen, berichtete "Sole 24 Ore".

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte