Doppelt satt: Wiener Wirte starten "Essen für die Gruft Challenge"

Wien (APA) - Ice Bucket war gestern, nun kommt die "Essen für die Gruft Challenge". Ähnlich wie die Eiskübel-Aktion (bei der Spenden für die Nervenkrankheit ALS gesammelt wurden, Anm.) werden in Wien nun Gastronomen nominiert, die sich in den Dienst der guten Sache stellen können. Aufgefordert zum Mitmachen sind Wirte, die Erlöse der Caritas-Obdachloseneinrichtung Gruft spenden.

Die Idee stammt vom Betreiber des Szenelokals Hawidere in Fünfhaus, Bertl Windisch. Er lädt seit Jahren regelmäßig zu einem Aktionstag in sein Beisl. Der komplette Erlös aller Burger, die an diesem Tag verkauft werden, geht an die Gruft in Wien-Mariahilf. Nun gibt er die Staffel weiter, wie er bei einem Pressetermin in der Hilfseinrichtung am Donnerstag sagte. Nächstes Lokal in der Challenge ist die Völlerei am Yppenplatz.

Die teilnehmenden Gastronomen können zeitlich begrenzt Unterstützungsaktionen durchführen, also etwa um Spenden bitten oder "Gruft-Menüs" anbieten. Die teilnehmenden Wirte nominieren dann jeweils den nächsten. "In der Gruft sehen wir: Obdachlosigkeit gibt es an 365 Tagen im Jahr. Wir hoffen daher, dass diese Aktion 365 Tage lang nicht abreißt. Das Schöne an dieser Challenge: Die Hilfe macht doppelt satt - die Gäste in den Lokalen, Wirts- und Kaffeehäusern, aber auch jene Gäste, die sich kein Essen leisten können, und die Tag für Tag zu uns in die Gruft kommen", zeigte sich der Wiener Caritas-Generalsekretär Klaus Schwertner erfreut. In der Gruft wurden laut Caritas im Vorjahr 127.600 warme Mahlzeiten ausgegeben - so viele wie noch nie zuvor.

Paris (APA/AFP) - Der Möbelhersteller Roche Bobois geht an die Börse. Das französische Familienunternehmen hofft an der Mehrländerbörse Euronext auf einen Erlös von rund 22 Millionen Euro, wie es am Montag in Paris mitteilte. Die 1960 gegründete Roche-Bobois-Gruppe stellt hochwertige Möbel her und ist in 54 Ländern vertreten.
 

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Französischer Möbelhersteller Roche Bobois geht an die Börse

Wien (APA) - Die Telekomregulierungsbehörde RTR hat Österreichs Kommunikationsinfrastruktur auf Risiken untersucht und dabei 487 Gefahren aufgelistet, wie aus einem am Montag veröffentlichten Bericht hervorgeht. Dabei geht es neben Ausfällen unter anderem um Cyberangriffe, Spionage und Katastrophen. Involviert waren Telekomfirmen, Internetserviceprovider, Verkehrs- und Innenministerium sowie das Kanzleramt.
 

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Telekombehörde RTR unterzog Netzinfrastruktur Stresstest

München (APA/Reuters) - Das Übernahmeangebot aus China für den bayerischen Autozulieferer Grammer läuft. Die Aktionäre haben seit Montag vier Wochen (bis 23. Juli) Zeit, das Offert der Familie Wang anzunehmen, die den deutlich kleineren chinesischen Grammer-Partner Ningbo Jifeng kontrolliert, wie der Bieter mitteilte. Die Familie, die bereits gut 25 Prozent an Grammer hält, bietet wie angekündigt 60 Euro je Aktie.
 

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Übernahmeangebot für Autozulieferer Grammer läuft bis 23. Juli