Dollar-Verschuldung in Schwellenländern steigt weiter an

Frankfurt (APA/Reuters) - Die Dollar-Verschuldung der Schwellenländer nimmt weiter zu. Das Volumen der ausstehenden Fremdwährungskredite in der US-Währung in den Ländern sei im ersten Quartal binnen Jahresfrist um rund neun Prozent auf 3,7 Billionen Dollar gestiegen, teilte die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) am Montag mit.

Die Verschuldung in US-Währung in Ländern wie Indien und Brasilien nimmt schon seit längerem zu. Denn die niedrigen Zinsen hatten Dollar-Kredite in den vergangenen Jahren attraktiv gemacht. Seit der Finanzkrise 2008 hat sich ihr Volumen dort mehr als verdoppelt.

Die BIZ weist seit geraumer Zeit auf mögliche Gefahren dieser Entwicklung hin. Denn sollte die US-Währung weiter kräftig aufwerten, macht dies die Länder verwundbar. Nach Einschätzung von BIZ-Generaldirektor Agustin Carstens sorgte der jüngste Dollar-Kursanstieg bereits für Anspannungen in Argentinien und in der Türkei. Es lasse sich noch nicht sagen, ob diese begrenzt bleiben oder sich weiter ausbreiten werden, sagte er im Juni zur Vorlage des BIZ-Wirtschaftsberichts. Seit Ende März hat der Kurs des Greenback um rund sechs Prozent zugelegt.

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