Do&Co hält an Türkei-Investitionen fest

Wien/Ankara (APA) - Der börsennotierte österreichische Caterer Do&Co hat am Mittwochabend erklärt, uneingeschränkt zu seinen Investitionen in der Türkei zu stehen und das bestehende Geschäft in der Türkei fortsetzen zu wollen. Man sei zudem bereit, signifikante Investitionen am neuen Flughafen von Istanbul zu tätigen, selbst wenn Turkish Airlines (THY) dort einen anderen Caterer auswählen sollte als "Turkish Do&Co".

Das hat das österreichische Unternehmen in einer Aussendung am Abend festgehalten. Zuvor hatten Nachrichten aus Istanbul, wonach der Großkunde Turkish Airlines am neuen Istanbuler Großflughafen nicht mehr mit Do&Co, sondern mit einem Caterer aus Singapur (SATS) zusammenarbeiten wolle, für zweistellige Kursverluste der Aktie in Wien gesorgt.

Der Sachverhalt wurde damit im wesentlichen bestätigt. Laut Do&Co hat Turkish Airlines bekannt gegeben, dass sie Verhandlungen mit einer dritten Partei für den Bezug von Cateringleistungen am dritten Flughafen von Istanbul für den Zeitraum ab der Aufnahme der operationellen Tätigkeit der THY auf diesem Flughafen aufgenommen und in diesem Zusammenhang ein Memorandum of Agreement abgeschlossen habe.

Do&Co fügte hinzu, dass THY weder die gemeinsame Gesellschaft Turkish Do&Co noch den bestehenden Cateringvertrag beendet habe.

Wien/Wels (APA) - Die Sporthandelskette Intersport hat im per Ende September abgelaufenen Geschäftsjahr 2017/18 das nach eigenen Angaben "erfolgreichste Jahr seiner Unternehmensgeschichte" hingelegt. Aufgrund zahlreicher Neueröffnungen und hoher Steigerungsraten in den Bereichen Ski, Rad sowie Outdoor stieg der Österreich-Umsatz um 14 Prozent auf 575 Mio. Euro, wie das Unternehmen am Montag bekanntgab.
 

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Intersport - Umsatzsprung dank Filialexpansion und hoher Nachfrage

Berlin/Istanbul (APA/AFP) - Wegen der unzureichenden Aufklärung des Mordes an dem Journalisten Jamal Khashoggi durch Saudi-Arabien hat die Bundesregierung die deutschen Rüstungsexporte in das Königreich komplett gestoppt. Ein Sprecher des deutschen Wirtschaftsministeriums sagte am Montag in Berlin, derzeit gebe es keine Ausfuhren von Deutschland nach Saudi-Arabien. Klar sei auch, dass derzeit keine Genehmigungen erteilt würden.
 

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Khashoggi - Deutschland stoppt Rüstungsexporte nach Saudi-Arabien

München (APA/dpa) - Ungeachtet politischer Spannungen nach der Tötung des saudischen Regimekritikers Jamal Khashoggi will Siemens-Chef Joe Kaeser nach Saudi-Arabien reisen. Dort will der Spitzenmanager an einer Konferenz des staatlichen Ölkonzerns Saudi Aramco teilnehmen. Darüber berichtete die "Süddeutsche Zeitung" (Montag).
 

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Siemens-Chef Kaeser will nach Saudi-Arabien reisen