Do&Co - Analysten erwarten Gewinneinbruch von 21 Prozent

Wien (APA) - Die Analysten von Raiffeisen Centrobank (RCB) und Erste Group erwarten für die am Donnerstag anstehenden Geschäftszahlen zum zweiten Quartal von Do&Co deutliche Einbußen bei Nettogewinn, Umsatz und operativem Ergebnis (EBIT). Der heimische Konzern bekomme vor allem die Kosteneinsparungen des Großkunden Turkish Airlines zu spüren, schreiben Analysten aus beiden Bankenhäusern.

Unterm Strich dürfte Do&Co ein Nettogewinn von 6,6 Mio. Euro bleiben. Das entspräche einem kräftigen Minus von 21 Prozent im Vergleich zur Vorjahresperiode. Heuer im ersten Quartal standen noch 8,4 Mio. Euro Gewinn zu Buche.

Für das zweite Quartal rechnen die Experten im Mittel auch mit einem Rückgang des Umsatzes von neun Prozent auf 227,4 Mio. Euro. Der RCB-Analyst Christian Bader verweist auf niedrigere Umsätze im Cateringgeschäft für Fluggesellschaften und im Segment "International Event Catering". Im Jahr zuvor hatte die Fußball-Europameisterschaft noch für Auftrieb gesorgt.

Beim EBIT prognostizieren die Marktexperten mit 15,4 Mio. Euro ein sattes Minus von 16 Prozent. Ungünstige Währungseffekte hätten belastet, schrieb die Analystin der Erste Group, Vladimira Urbankova, in ihrem jüngsten Ausblick. Bader führt unter anderem die schwache Türkische Lira als Grund für die rückläufigen Ergebnisse an.

Do&Co - Analystenschätzungen für das zweite Quartal 2017/18: Umsatz: 227,4 Mio. Euro (-9 %); EBIT: 15,35 Mio. Euro (-16 %); Nettoergebnis nach Minderheiten 6,6 Mio. Euro (-21 %)

Berlin (APA/AFP) - Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) fordert schnelle Steuerreformen zur Entlastung der Unternehmen. Die Steuerlast müsse auf maximal 25 Prozent gesenkt werden, erklärte BDI-Hauptgeschäftsführer Joachim Lang am Dienstag in Berlin. Nur so könnten die deutschen Unternehmen international wettbewerbsfähig bleiben. Der BDI legte einen Fünf-Punkte-Programm vor.
 

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BDI fordert Begrenzung der Steuerlast für Unternehmen auf 25 Prozent

Rom (APA) - Die italienische Modebranche segelt auf Wachstumskurs. Der Umsatz 2018 wird laut Schätzungen des Verbands der italienischen Modeindustrie um 2,8 Prozent auf 90 Milliarden Euro wachsen. Der Modesektor habe den Rückgang während der Krisenjahre erfolgreich bewältigt, berichtete Carlo Capasa, Präsident des Verbands der Modeindustrie am Dienstag in Mailand.
 

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Moderates Wachstum für Italiens Modebranche

Berlin (APA/Reuters) - Deutschland will Belgien im Winter Strom liefern und damit einen drohenden Blackout im Nachbarland verhindern. "Wir haben uns gemeinsam vorgenommen, die Stromversorgung in Belgien zu jedem Zeitpunkt sicherzustellen", sagte der deutsche Wirtschaftsminister Peter Altmaier am Dienstag nach einem Treffen mit seiner belgischen Kollegin Marie-Christine Marghem in Berlin.
 

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Deutschland hilft Belgien nach Ausfall von Reaktoren mit Strom