Do&Co - Analysten erwarten für erstes Quartal Gewinnanstieg

Wien (APA) - Die Analysten von Raiffeisen Centrobank (RCB) und Erste Group erwarten für die am morgigen Dienstag anstehenden Erstquartalszahlen der Do&Co Zuwächse beim Nettogewinn sowie beim operativem Ergebnis (EBIT). Lediglich für den Umsatz erwarten sie im Mittel geringe Einbußen.

Die Experten rechnen durchschnittlich mit einem Rückgang des Umsatzes um 1 Prozent von 220 Mio. auf 217,4 Mio. Euro. Für das EBIT prognostizieren sie mit 11,7 Mio. Euro ein Plus von 5 Prozent. Unterm Strich dürfte Do&Co ein Nettogewinn von 5,2 Mio. Euro bleiben. Dies entspräche einem Zuwachs von satten 10 Prozent im Vergleich zur Vorjahresperiode.

Trotz ungünstiger Wechselkurseffekte erwarten die Analysten Zuwächse beim EBIT um durchschnittlich 5 Prozent. Dies sei vor allem auf einen starken Anstieg bei den Passagierzahlen in allen wichtigen Märkten zurückzuführen. Der Flughafen Wien-Schwechat etwa hat im zweiten Quartal 2018 nach Angaben der RCB ein Passagierplus von 5 Prozent verzeichnet.

Die Sparte International Event Catering soll dank zusätzlicher Einnahmen aus dem Fußball-Catering-Geschäft leicht zulegen, erwartet RCB-Analyst Christian Bader. Hingegen dürfte es in der Sparte Restaurants, Lounges und Hotels im Vergleich zum Vorjahresquartal merkliche Umsatzeinbußen geben, weil die Zusammenarbeit beim Zug-Catering mit den Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) beendet wurde.

Im Vorfeld der morgigen Zahlenvorlage sind die Do&Co-Aktien am Montag an der Wiener Börse von der Währungskrise in der Türkei in Mitleidenschaft gezogen worden und schwer unter Druck geraten. Zwischenzeitlich brachen die Titel des stark am türkischen Markt engagierten Unternehmens um fast zwölf Prozent auf 49,15 Euro ein. Das Cateringunternehmen machte im Vorjahr knapp 30 Prozent seiner Umsätze am türkischen Markt. Europaweit sorgte der anhaltende Kursverfall bei der türkischen Lira für Unsicherheit an den Aktienmärkten.

Do&Co - Analystenschätzungen für das erste Quartal 2018/19 (in Mio. Euro):

~ Mittel Vorjahr Veränderung Umsatz 217,4 220,0 -1% EBIT 11,7 11,0 5% Konzernergebnis (nach Minderheiten) 5,2 4,7 10% ~

Istanbul/Washington (APA/dpa) - "Ich habe keinerlei finanzielle Interessen in Saudi-Arabien", sagt Donald Trump. Als Privatperson und US-Präsident hat er aber kräftig von den Ölmilliarden aus Riad profitiert. Welche Auswirkungen hat das auf den Fall Khashoggi?
 

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"Große Geschäfte!" - Trumps USA und Riad verbinden Milliarden

Frankfurt (APA/Reuters) - Die Deutsche Bank tauscht die Führung ihrer Transaktionsbank aus. Stefan Hoops, bisher Co-Vertriebschef der Kapitalmarktsparte, trete die Nachfolge von John Gibbons an, bestätigte ein Banksprecher am Donnerstag. Gibbons verlasse die Bankenbranche. Finanzkreisen zufolge wechselt er zu einem Kunden der Bank. Hoops wird wie sein Vorgänger Gibbons an Investmentbank-Chef Garth Ritchie berichten.
 

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Deutsche Bank tauscht Chef der Transaktionsbank aus

Wien (APA) - Österreich und China wollen über eine Nachfolgeregelung zu sogenannten Soft Loans verhandeln. Soft Loans sind staatlich gestützte Kredite für Unternehmen, die in Entwicklungsländern aktiv werden. Seit 2012 stehen sie für Investitionen in China allerdings nicht mehr zur Verfügung, weil das Land die dafür vorgesehene Obergrenze beim Einkommen pro Kopf überschritten hat.
 

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Österreich und China verhandeln Nachfolgeinstrument zu Soft Loans