Doch noch Eurowings-Pakt zu Piloten - Auch für neue von Air Berlin

Frankfurt/Wien/Düsseldorf (APA/dpa) - Bei der Lufthansa-Tochter Eurowings wird es nun doch Übergangsregeln für neu einzustellende Piloten beispielsweise aus den Reihen der Air Berlin geben. Eurowings und die Gewerkschaft Vereinigung Cockpit bestätigten am Mittwoch, dass sie einen entsprechenden "Tarifvertrag Wachstum" abgeschlossen haben.

Geregelt wird unter anderem die tarifliche Einstufung bereits erfahrener Flugzeugführer. Auch wurden die Gehaltstabellen in einem Vergütungsvertrag bis Ende Juni 2021 erhöht.

Mit dem Abschluss darf die Eurowings Deutschland künftig unbegrenzt über den derzeitigen Stand von 23 Maschinen hinaus wachsen. "Damit sind wir jetzt in allen Flugbetrieben der Eurowings - ob bei Eurowings Deutschland oder Eurowings Europe - kurzfristig wachstumsfähig", erklärte Eurowings-Geschäftsführer Jörg Beißel. Zum Sommerflugplan soll die Flotte an den Standorten Düsseldorf, Hamburg und Köln mindestens um 15 Flugzeuge aufgestockt werden. Intern würden kurzfristig 86 Kapitänsstellen ausgeschrieben.

Crews können sich ab sofort nicht nur wie bisher bei der Eurowings Europe in Wien, sondern auch beim Flugbetrieb Eurowings Deutschland in Düsseldorf bewerben. In der Spitze müssten bisherige Air-Berlin-Piloten Gehaltseinbußen hinnehmen, räumte ein Sprecher der VC ein. Der Tarifvertrag sei aber besser als ein ungeregelter Übergang.

Ähnliche Tarifverträge hatten bereits die Gewerkschaften Verdi und Ufo für das Kabinenpersonal unterzeichnet. Aktuell hat Eurowings rund 2.000 Stellen für fliegendes Personal ausgeschrieben. Die Verträge regeln nur die Standards bei individuellen Einstellungen und sind nicht mit einem regulären Betriebsübergang zu verwechseln. Verdi zeichnete nach Angaben der Eurowings auch die Tarifverträge für die Piloten nach.

Peking (APA/dpa) - Im Handelsstreit mit China bereiten die USA Medienberichten zufolge weitere Strafmaßnahmen vor. Nachdem das Weiße Haus bisher vor allem mit Zöllen auf chinesische Waren drohte, könnten bei Übernahmen von US-Firmen Einschränkungen für chinesische Käufer folgen.
 

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USA wollen China Käufe von Technologiefirmen verbieten

Saarbrücken (APA/dpa) - Das Saarland bringt sich als Fabrik-Standort für den Elektroauto-Hersteller Tesla ins Gespräch. Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) und Vize-Regierungschefin Anke Rehlinger (SPD) haben am Montag in einem gemeinsamen Brief an Firmenchef Elon Musk für ihr Bundesland geworben, wie die Staatskanzlei in Saarbrücken mitteilte.
 

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Saarland will Standort von Tesla-Fabrik werden

Buenos Aires (APA/dpa) - Ein Generalstreik hat Argentinien weitgehend lahmgelegt. Öffentliche Transportmittel standen am Montagmorgen still, Airlines hatten ihre Flüge gestrichen, auch Industrie und Handel ruhten größtenteils. Zu dem 24-stündigen Ausstand, der sich gegen die Wirtschaftspolitik des konservativen Präsidenten Mauricio Macri richtet, hatte der Gewerkschaftsdachverband CGT aufgerufen.
 

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Generalstreik legt Argentinien weitgehend lahm