Dobrindt plant Teststrecke für selbstfahrende Autos in Deutschland

Frankfurt (APA/AFP) - Für selbstfahrende Autos soll es in Deutschland nach Angaben von Verkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) bald eine Teststrecke geben. Auf der Autobahn A9 in Bayern sei ein Pilotprojekt "Digitales Testfeld Autobahn" geplant, sagte Dobrindt der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Montagsausgabe). Mit den ersten Maßnahmen für diese Teststrecke solle schon in diesem Jahr begonnen werden.

"Die Teststrecke soll so digitalisiert und technisch ausgerüstet werden, dass es dort zusätzliche Angebote der Kommunikation zwischen Straße und Fahrzeug wie auch von Fahrzeug zu Fahrzeug geben wird", sagte Dobrindt im Interview mit der "FAZ". Dort sollten sowohl Autos mit Assistenzsystemen als auch später vollautomatisierte Fahrzeuge fahren können. Im deutschen Verkehrsministerium sei ein runder Tisch zum Thema "Automatisiertes Fahren" eingerichtet worden, an dem Wissenschafter und Industrievertreter säßen. Dieser befasse sich unter anderem auch "mit den komplizierten Haftungsfragen".

Mit Hilfe der Teststrecke werde die deutsche Automobilindustrie auch beim digitalen Auto "Weltspitze sein können", sagte der CSU-Minister. Die deutschen Hersteller würden die Entwicklung nicht Konzernen wie dem Internetkonzern Google überlassen. "Sie sind dabei, zusammen mit der Wissenschaft - etwa der Fraunhofer-Gesellschaft - eigene Plattformen zur Vernetzung und Kommunikation von Daten zu entwickeln."

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro