Dobrindt: Google hat Vorsprung bei Tests von selbstfahrenden Autos

Deutschlands Verkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) sieht beim Testen selbstfahrender Fahrzeuge einen Vorsprung von Google vor deutschen Autoherstellern. Deutschland habe daher eine "Aufholjagd" zu bewältigen, sagte er am Dienstag bei einem Unternehmensbesuch in Berlin.

"Technologisch sind wir schon auf Augenhöhe, was Google betrifft", betonte Dobrindt zugleich. In den Roboterwagen des Internet-Konzerns werde ein "erheblicher Teil deutscher Technik" verbaut.
Seit Jahren forschen Google sowie deutsche Autohersteller, Zulieferer und Institute an vom Computer gesteuerten Autos. Die Technik dieser Wagen basiert zu einem großen Teil auf Sensoren und Kameras. Diese erfassen die Umgebung und diese Daten müssen in Bruchteilen von Sekunden verarbeitet werden. Einparkhilfen oder Stauassistenten funktionieren bereits so.
Dobrindt geht davon aus, dass selbstfahrende Autos in wenigen Jahren zum Alltag in Deutschland gehören. "Wir werden hochautomatisierte Fahrzeuge in fünf Jahren in Serienreife haben und autonome Fahrzeuge in zehn Jahren in den Verkaufsäumen sehen", sagte der Minister. Er besuchte in Berlin das Startup Ally, das Technologien für den Nahverkehr entwickelt.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro