Do & Co verkauft Wiener Haas-Haus an die Dogudan-Privatstiftung

Das Wiener Haas-Haus wechselt erneut den Besitzer: Das prominente Gebäude mit der Adresse Stephansplatz 12, das erst vor einem Jahr von der Do & Co Aktiengesellschaft erworben worden war, wird an die Privatstiftung von Firmenchef Attila Dogudan weiterverkauft.

Do & Co hat das Haus im Dezember 2014 laut eigenen Angaben zum Zwecke der "Zwischenveranlagung ihrer liquiden Mittel und zur Sicherung ihres Flagships in Wien" erstanden. Der Verkauf erfolge nun zu den "gleichen Konditionen", wie es hieß. Damit verfüge die Aktiengesellschaft wieder über liquide Mittel, um Akquisitionen und organisches Wachstum zu finanzieren. Beim Verkauf 2014 waren rund 107 Mio. Euro geflossen.

Vorbesitzer war die UNIQA. Diese hatte den Glasbau des Architekten Hans Hollein 2003 von der Wiener Städtischen Versicherung übernommen. Zu den Mietern der berühmten Immobilie vis-a-vis vom Stephansdom gehören neben Do & Co auch die spanische Bekleidungskette Zara.

Die Do & Co Aktiengesellschaft gab am Dienstag zudem bekannt, dass die Dogudan-Privatstiftung per 1. Dezember 2015 den Schwellenwert von 40 Prozent sowie 35 Prozent der Stimmrechte an der AG unterschritten hat - und seither 3,148.455 Stimmrechte hält. Dies entspreche 32,31 Prozent, hieß es. Laut "FirmenCompass" hielt die Stiftung zuvor 40,95 Prozent der Anteile.

Hamburg (APA/dpa) - Die Modekette Tom Tailor muss wegen des heißen Sommers, hoher Rabatte und Problemen mit der Marke Bonita zurückrudern. Wie der Konkurrent Gerry Weber vor wenigen Tagen muss auch das Hamburger Unternehmen seine Ziele für das laufende Jahr kappen. So wird jetzt ein Umsatzrückgang von bis zu neun Prozent auf 840 Mio. Euro erwartet, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.
 

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Auch Tom Tailor kappt Prognose

Washington (APA/AFP) - Die Zahl der in extremer Armut lebenden Menschen ist nach Angaben der Weltbank abermals zurückgegangen - wenn auch langsamer als bisher. Der Anteil derjenigen, die von weniger als 1,90 Dollar (1,63 Euro) leben müssen, sank 2015 auf zehn Prozent und damit den niedrigsten Stand seit Erhebung der Daten.
 

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Kampf gegen Armut kommt laut Weltbank ins Stocken

Brüssel/Salzburg (APA) - Mit wechselseitigen Mahnungen sind Vertreter von EU und Großbritannien am Mittwoch in ihr vorletztes Gipfeltreffen vor Auslaufen der Deadline in den Brexit-Verhandlungen gegangen. Es gebe derzeit "mehr Hoffnung, aber uns läuft die Zeit davon", sagte EU-Ratspräsident Donald Tusk zum Auftakt des EU-Gipfels in Salzburg. Die britische Premierministerin Theresa May forderte mehr Flexibilität der EU.
 

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Wechselseitige Mahnungen in Brexit-Verhandlungen vor Salzburg