DO&CO legt zu - Umfeld ist "schwierig"

Wien (APA) - Der börsennotierte Caterer DO&CO ist im ersten Halbjahr 2014/15 (bis 30. September) deutlich gewachsen und hat gut verdient. Ein Tag vor der Veröffentlichung der Zahlen legten die DO&CO-Aktien um 2,96 Prozent auf das Allzeithoch von 56,42 Euro zu. Am Donnerstagmrogen hat die Aktie bei schwachem Handel wieder 1,1 Prozent verloren.

DO&CO konnten den Konzernumsatz legte um 19,6 Prozent auf 395,65 Mio. Euro zu, der Konzerngewinn sogar um 75,1 Prozent auf 25,5 Mio. Euro. Der operative Gewinn (EBIT) stieg um 12,6 Prozent auf 28,9 Mio. Euro, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Trotzdem sei das Umfeld "schwierig".

Das erste Halbjahr brachte DO&CO in allen Segmenten Umsatzzuwächse. Das Airline Catering, das zwei Drittel des Geschäfts ausmacht, legte um 11,8 Prozent auf 267,7 Mio. Euro Umsatz zu, operativ gab es hier einen Gewinn von 22,8 Mio. Euro (plus 12,6 Prozent). Das internationale Event Catering vergrößerte sich um 58 Prozent auf 48,5 Mio. Euro Umsatz, der operative Gewinn ging allerdings um 17,5 Prozent auf 2,4 Mio. Euro zurück. Mit Restaurants, Lounges und Hotels machte DO&CO 79,4 Mio. Euro Umsatz, um 31,3 Prozent mehr als in der Vorjahresperiode, hier legte das EBIT um 46,6 Prozent auf 3,7 Mio. Euro zu.

Die Zahl der Mitarbeiter stieg im Jahresabstand (jeweils Ende September) von 6.992 auf 8.687. Das Eigenkapital schrumpfte allerdings von 189,9 Mio. Euro auf 158,2 Mio. Euro, die Eigenkapitalquote verringerte sich von 55,8 Prozent auf 30,6 Prozent. Der Streubesitz habe sich auf 59 Prozent erhöht. Unter dem Dach des Unternehmen sind inzwischen die Marken DO & CO, DEMEL, HEDIARD, HENRY, AIOLI und BIG DADDY vereint. "DO & CO wird auch in Zukunft nach weiteren Akquisitionsmöglichkeiten Ausschau halten, damit - ähnlich wie in der Modebranche - qualitätsaffine Marken das Markenportfolio der DO & CO Gruppe weiterhin bereichern" heißt es in der Aussendung des Unternehmens.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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