Do&Co: Analysten erwarten deutliche Zuwächse im dritten Quartal

Die Analysten von Raiffeisen Centrobank (RCB) und Erste Group erwarten für die am Donnerstag anstehenden Geschäftszahlen für das dritte Quartal 2015/16 des Cateringunternehmens Do&Co deutliche Zuwächse bei den meisten Kennzahlen.

Der Umsatz wird im Mittel mit 16 Prozent stärker als im Vorjahreszeitraum bei rund 234 Mio. Euro gesehen. Wobei die RCB von einem Umsatz von 229,5 Mio. Euro ausgeht, während die Erste Group mit einem Quartalsumsatz von 238,4 Mio. Euro rechnet.

Das operative Ergebnis vor Abschreibungen (Ebitda) schätzt die RCB auf 22,2 Mio. Euro und die Erste auf 20,3 Mio. Euro. Im Schnitt würde dies mit 21,3 Mio. Euro um 13 Prozent über dem Wert der Vorjahresperiode von 18,8 Mio. Euro liegen.

Das Betriebsergebnis (Ebit) sehen die beiden Institute bei 13,3 bzw. 11,8 Mio. Euro, nachdem es im Vorjahresquartal bei 10,8 Mio. Euro gelegen war. Hier halten die Analysten im Mittel demnach ein Wachstum von 16 Prozent für möglich.

Den größten Zuwachs könnte es laut Wertpapierexperten beim Nettogewinn nach Minderheiten geben. Hier rechnet die RCB mit 5,9 Mio. Euro und die Erste mit 4,0 Mio. Euro. Dies würde eine Steigerung des Nettogewinns im Mittel von 50 Prozent bedeuten. Das dritte Quartal des Geschäftsjahres 2014/15 schloss Do&Co mit 3,3 Mio. Euro Nettogewinn ab.

Wachstumstreiber könnten den RCB-Experten zufolge das Geschäft in der Türkei und ein starker Rollout des Geschäfts in den USA gewesen sein. Für den Aktienkurs würden Aussagen über den Verlauf der Testphase bzw. eine potenzielle Zusammenarbeit mit einer großen asiatischen Airline spannend werden, hieß es von der RCB.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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