Do&Co - Analysten erwarten im ersten Quartal operativ solide Zuwächse

Solide Zuwächse beim Umsatz und beim operativen Gewinn - das erwarten heimische Finanzanalysten von den am morgigen Donnerstag anstehenden Zahlen für das erste Geschäftsquartal 2015/16 des heimischen Cateringunternehmens Do&Co. Befragt wurden Analysten von Kepler Cheuvreux, Raiffeisen Centrobank (RCB) und Erste Group.

Unter dem Strich erwarten sie ein Ergebnis zwischen 5,1 und 10,2 Mio. Euro. Im Vorjahr lag der Nettogewinn bei 9,1 Mio. Euro. Allerdings wurde er von einem positiven Einmaleffekt verzerrt: Ohne Neubewertung eines Equity Swaps wäre er nach Angaben von Kepler Cheuvreux etwas niedriger bei 5,7 Mio. Euro gelegen. Erste-Analyst Thomas Unger erwartet den Quartalsgewinn dieses Jahr ungefähr auf diesem Niveau. Bei der RCB ist man etwas optimistischer, Kepler Cheuvreux kalkuliert hingegen mit einem leichten Rückgang gegenüber dem Vorjahresquartal.

"Wir erwarten einen starken Umsatzzuwachs, besonders in der Sparte Airline-Catering", fasst Thomas Unger von der Erste Group seine Erwartungen zusammen. Im Schnitt wird der Umsatz von den Analysten um 20 Prozent höher bei 227,8 Mio. Euro gesehen. Operativ sieht Stephan Trubrich von Kepler Cheuvreux "solide Ergebnisse". Das Betriebsergebnis (EBIT) schätzen die Analysten durchschnittlich auf 14,5 Mio. Euro - ein Anstieg von 27 Prozent zum Vorjahresquartal.

Die einzelnen Unternehmenssparten sieht Trubich auf Kurs. So profitiere die Sparte Airline-Catering von einer anhaltend positiven Entwicklung in der Türkei und bei weiteren wichtigen Kunden wie Etihad, Emirates und British Airways. In der Sparte für internationales Eventcatering sieht der Analyst ebenfalls eine "solide Entwicklung". Im Geschäft mit den Restaurants, Lounges und Hotels werde das Ergebnis allerdings noch vom im Sommer 2014 übernommenen französischen Feinkostunternehmen Hediard gedrückt. Hier erwartet Trubrich eine schrittweise Verbesserung über die kommenden Quartale.

Als Hauptgrund für den Umsatzanstieg macht der Kepler-Analyst Wechselkurseffekte aus: Die für Do&Co nachteilige, aber nur geringe Abwertung der türkischen Lira sei durch die Stärke des US-Dollar und des britischen Pfund mehr als ausgeglichen worden. Do&Co macht etwa 40 Prozent seiner Umsätze in der Türkei und jeweils 10 Prozent in den USA und Großbritannien. Während die türkische Lira nur zwei Prozent verloren hat, haben Dollar und Pfund um 19 bzw. 11 Prozent zugelegt.

Do&Co - Analystenschätzungen für das erste Quartal 2015/16:

~ Kepler RCB Erste Schnitt Vorjahr +/- Umsatz 225,0 238,5 220,0 227,8 189,4 20% EBITDA 20,3 26,8 n.v. 23,6 16,9 39% EBIT 12,8 18,5 12,3 14,5 11,5 27% Nettogewinn * 5,1 10,2 6,0 7,1 9,1 -22% ~

(*) nach Minderheiten

Brüssel (APA/dpa) - Die EU droht Nordkorea eine weitere Verschärfung von Sanktionen an. Wegen der atomaren Aufrüstung des Landes werde man in enger Abstimmung mit den internationalen Partnern weitere Reaktionen in Erwägung ziehen, heißt es in einer am Donnerstagabend beim EU-Gipfel verabschiedeten Erklärung.
 

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EU droht Nordkorea neue Sanktionen an

Brüssel (APA) - Der EU-Gipfel in Brüssel hat ein "effektives und faires Steuersystem" für die Digitalwirtschaft verlangt. Die EU-Staats- und Regierungschefs forderten am Donnerstag die EU-Kommission auf, "angemessene" Vorschläge dafür bis Anfang 2018 vorzulegen.
 

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San Francisco/Mountain View (APA/dpa) - Der Fahrdienstvermittler Lyft hat sich frisches Geld bei Investoren besorgt. Die von CapitalG, einem Investmentfonds der Google-Mutter Alphabet, angeführte Finanzierungsrunde spült eine Milliarde Dollar (851,14 Mio. Euro) in die Kasse, teilte Lyft am Donnerstag mit. Insgesamt wurde die Firma von Geldgebern zuletzt nach eigenen Angaben mit 11 Mrd. Dollar bewertet.
 

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