DIW erwartet Rückgang der deutschen Arbeitslosenzahl bis auf 2,5 Mio.

Angesichts der stabilen Konjunkturlage in Deutschland erwartet das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) einen weiteren Rückgang der Arbeitslosigkeit. Ein Absinken der Arbeitslosenzahl auf bis zu 2,5 Millionen sei in den kommenden Jahren möglich, sagte DIW-Präsident Marcel Fratzscher der "Bild"-Zeitung vom Mittwoch. Der deutsche Arbeitsmarkt "boomt".

Laut den am Dienstag veröffentlichten Zahlen der Bundesagentur für Arbeit (BA) waren im Mai rund 2,76 Millionen Menschen arbeitslos. Niedriger lag die Zahl für den Monat Mai zuletzt vor 24 Jahren.

Fratzscher warnte allerdings zugleich vor mehr Jobverlagerungen ins Ausland. Er forderte die deutsche Regierung auf, mehr für die Integration von Langzeitarbeitslosen und Unqualifizierten in den Arbeitsmarkt zu tun. Ansonsten werde die Arbeitslosenzahl in Deutschland nicht weiter sinken und deutsche Unternehmen würden "Arbeitsplätze noch stärker ins Ausland verlagern", sagte der DIW-Chef. Der Fachkräftemangel sei schon heute für viele Unternehmen ein großes Problem und müsse neben Zuwanderung auch über eine bessere Qualifikation deutscher Arbeitskräfte gelöst werden.

Wien/Graz/Zürich (APA) - Das in Zürich börsennotierte steirische Unternehmen ams AG zapft den Kapitalmarkt an. Die Hightech-Firma begibt eine 350 Mio. Dollar (knapp 293 Mio. Euro) schwere Wandelanleihe mit einer Laufzeit von fünf Jahren (bis 28. September 2022), wie das Unternehmen mit Sitz in Unterpremstätten heute, Montag, Nachmittag mitteilte.
 

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Steirische ams platziert 350 Mio. Dollar schwere Anleihe

Washington (APA/Reuters) - Der Internationale Währungsfonds (IWF) sieht die Weltwirtschaft trotz vieler Risiken auf einem soliden Wachstumspfad. "Nahezu ein Jahrzehnt nach Ausbruch der globalen Finanzkrise befindet sich die Weltwirtschaft auf einem Erholungskurs", sagte der Vize-Chef des Fonds, Tao Zhang, laut Redetext am Montag auf einer Veranstaltung in Cleveland.
 

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IWF sieht Weltwirtschaft auf gutem Kurs

London (APA/dpa) - Das Beratungshaus Deloitte ist das Opfer eines ausgefeilten Cyberangriffs geworden. Vertrauliche E-Mails und Daten großer Kunden seien kompromittiert worden, heißt in einem Bericht des britischen "Guardian".
 

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Beratungsgesellschaft Deloitte wurde Opfer von Cyber-Angreifern