DIW erwartet Rückgang der deutschen Arbeitslosenzahl bis auf 2,5 Mio.

Angesichts der stabilen Konjunkturlage in Deutschland erwartet das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) einen weiteren Rückgang der Arbeitslosigkeit. Ein Absinken der Arbeitslosenzahl auf bis zu 2,5 Millionen sei in den kommenden Jahren möglich, sagte DIW-Präsident Marcel Fratzscher der "Bild"-Zeitung vom Mittwoch. Der deutsche Arbeitsmarkt "boomt".

Laut den am Dienstag veröffentlichten Zahlen der Bundesagentur für Arbeit (BA) waren im Mai rund 2,76 Millionen Menschen arbeitslos. Niedriger lag die Zahl für den Monat Mai zuletzt vor 24 Jahren.

Fratzscher warnte allerdings zugleich vor mehr Jobverlagerungen ins Ausland. Er forderte die deutsche Regierung auf, mehr für die Integration von Langzeitarbeitslosen und Unqualifizierten in den Arbeitsmarkt zu tun. Ansonsten werde die Arbeitslosenzahl in Deutschland nicht weiter sinken und deutsche Unternehmen würden "Arbeitsplätze noch stärker ins Ausland verlagern", sagte der DIW-Chef. Der Fachkräftemangel sei schon heute für viele Unternehmen ein großes Problem und müsse neben Zuwanderung auch über eine bessere Qualifikation deutscher Arbeitskräfte gelöst werden.

Wien (APA) - Im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (FPÖ/ÖVP), Walter Meischberger, Peter Hochegger und andere begab sich heute die Richterin auf die Spur einer Immobilieninvestmentvereinbarung zwischen Meischberger und dem mitangeklagten Makler Ernst Karl Plech. Die mit 2006 datierte Vereinbarung wurde laut Anklage erst im Herbst 2009 erstellt und unterschrieben.
 

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Grasser-Prozess - Richterin folgt Spur der Immoinvestvereinbarung

Wien (APA) - Die Kollektivvertragsverhandlungen der Metaller sind am Dienstag in die dritte Runde gegangen. Kurz vor Beginn der Gespräche bestätigte sich, dass die Fronten weiterhin verhärtet sind und am heutigen Verhandlungstag nicht mit einer Einigung zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern zu rechnen sein dürfte. Für Freitag ist gegebenenfalls eine weitere Verhandlungsrunde angesetzt.
 

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Metaller-KV - Standpunkte in dritter Runde noch weit auseinander

Palo Alto (Kalifornien) (APA/dpa) - Der nach einer Klage wegen Marktmanipulation vereinbarte Vergleich zwischen Tesla-Chef Elon Musk und der US-Börsenaufsicht ist perfekt. Der zuständige Richter Alison Nathan stimmte dem Kompromiss am Dienstag in New York zu, wie aus Gerichtsdokumenten hervorgeht. Dabei hatte der Starunternehmer die Aufseher jüngst noch bei Twitter verspottet.
 

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Richter stimmt Einigung zwischen Tesla-Chef und Börsenaufsicht zu