DIW-Prognose: Deutsche Wirtschaft wächst weiter stark

Berlin (APA/dpa) - Die deutsche Wirtschaft wird ihren kräftigen Aufschwung nach Einschätzung von Experten zum Jahresende hin fortsetzen. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) dürfte um erneut gut 0,8 Prozent im vierten Quartal überdurchschnittlich zulegen, teilte das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) am Mittwoch in Berlin mit. Schon im dritten Jahresviertel hatte das Plus 0,8 Prozent betragen.

Die deutsche Wirtschaft steuert 2017 nach Ansicht vieler Ökonomen auf das höchste Wachstum seit Jahren zu. Träger des Aufschwungs ist aus Sicht des DIW neben der insgesamt starken Weltwirtschaft auch der gestiegene private Konsum, der vor allem den Dienstleistungssektor stützt.

DIW-Experte Ferdinand Fichtner warnte indes vor zu großer Euphorie. "Nach der Wahl dürften viele Unternehmen mit spürbaren Impulsen der Wirtschaftspolitik gerechnet haben", sagte er. Diese blieben mit der schwierigen Regierungsbildung jedoch zunächst aus. Einige Indikatoren hätten etwas nachgegeben, die Industrieproduktion sei zuletzt rückläufig gewesen.

Wien (APA) - Im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser (FPÖ/ÖVP), Walter Meischberger, Peter Hochegger und andere begab sich heute die Richterin auf die Spur einer Immobilieninvestmentvereinbarung zwischen Meischberger und dem mitangeklagten Makler Ernst Karl Plech. Die mit 2006 datierte Vereinbarung wurde laut Anklage erst im Herbst 2009 erstellt und unterschrieben.
 

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Grasser-Prozess - Richterin folgt Spur der Immoinvestvereinbarung

Wien (APA) - Die Kollektivvertragsverhandlungen der Metaller sind am Dienstag in die dritte Runde gegangen. Kurz vor Beginn der Gespräche bestätigte sich, dass die Fronten weiterhin verhärtet sind und am heutigen Verhandlungstag nicht mit einer Einigung zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern zu rechnen sein dürfte. Für Freitag ist gegebenenfalls eine weitere Verhandlungsrunde angesetzt.
 

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Metaller-KV - Standpunkte in dritter Runde noch weit auseinander

Palo Alto (Kalifornien) (APA/dpa) - Der nach einer Klage wegen Marktmanipulation vereinbarte Vergleich zwischen Tesla-Chef Elon Musk und der US-Börsenaufsicht ist perfekt. Der zuständige Richter Alison Nathan stimmte dem Kompromiss am Dienstag in New York zu, wie aus Gerichtsdokumenten hervorgeht. Dabei hatte der Starunternehmer die Aufseher jüngst noch bei Twitter verspottet.
 

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Richter stimmt Einigung zwischen Tesla-Chef und Börsenaufsicht zu