DIW-Institut sieht deutsche Wirtschaft trotz China-Schwäche auf Kurs

Berlin - Trotz der globalen Konjunkturabkühlung dürfte die deutsche Wirtschaft nach Ansicht der DIW-Forscher ihr Tempo bis Jahresende halten. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) werde im dritten und vierten Quartal jeweils um 0,4 Prozent zulegen, teilte das Berliner Institut am Mittwoch mit.

Bereits im Frühjahr war die Wirtschaft mit gleicher Geschwindigkeit gewachsen. Derzeit profitiert Deutschland von der guten Binnenkonjunktur - also von der Nachfrage der Unternehmen und Verbraucher.

Dank steigender Beschäftigung und spürbarer Lohnzuwächse dürfte dies dem Wirtschaftsforschungsinstitut zufolge zunächst so bleiben. "Der private Verbrauch wird daher wohl weiter merklich ausgeweitet werden, allerdings mit leicht abnehmendem Tempo", sagte DIW-Experte Simon Junker. "Denn der kaufkraftsteigernde Effekt der gesunkenen Energiepreise fällt im Schlussquartal weg." Während die konsumnahen Dienstleister die Konjunktur weiter anschieben dürften, werde die Industrie ihre Schwächephase nur allmählich überwinden. Zudem trübe das langsamere Wachstumstempo in China und anderen Schwellenländern den Ausblick im Verarbeitenden Gewerbe. Deshalb dürften die Investitionen der Firmen in Maschinen und Anlagen "nur nach und nach in Schwung kommen".

Paris (APA/Reuters) - Der französische Medienkonzern Vivendi taxiert den Wert seiner Tochterfirma Universal Music Group (UMG) auf mehr als 40 Milliarden Dollar (rund 34 Milliarden Euro). Er habe gerade in dieser Woche eine entsprechende Schätzung gesehen, sagte Vivendi-Chef Arnaud de Puyfontaine am Freitag auf einer Branchenkonferenz in Barcelona. Er gehe aber davon aus, dass der Wert noch darüber liege.
 

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Vivendi-Chef schätzt Wert der Musiksparte auf über 40 Mrd. Dollar

München (APA/dpa) - Es ist Tag eins nach der Hiobsbotschaft. Die Siemens-Mitarbeiter in Leipzig und Görlitz wissen seit weniger als 24 Stunden, dass ihre Werke mit zusammen 920 Arbeitsplätzen geschlossen werden sollen. Und in Erfurt steht das Generatorenwerk auf der Kippe. Doch statt resignierter Katerstimmung herrscht vor allem Wut.
 

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Unverständnis und Wut: Siemens-Mitarbeiter bangen um ihre Zukunft

London/Göteborg (APA/dpa/AFP/Reuters) - Großbritannien und die Europäische Union geben die Hoffnung auf einen raschen Durchbruch bei den Brexit-Verhandlungen noch nicht auf. Doch müsse London spätestens bis Anfang Dezember Zugeständnisse machen, sagte EU-Ratspräsident Donald Tusk am Freitag in Göteborg. Nur dann könne Mitte Dezember die zweite Verhandlungsphase eingeläutet werden.
 

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Warten auf Bewegung beim Brexit - EU präzisierte Frist für London