DIW-Institut sieht deutsche Wirtschaft trotz China-Schwäche auf Kurs

Berlin - Trotz der globalen Konjunkturabkühlung dürfte die deutsche Wirtschaft nach Ansicht der DIW-Forscher ihr Tempo bis Jahresende halten. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) werde im dritten und vierten Quartal jeweils um 0,4 Prozent zulegen, teilte das Berliner Institut am Mittwoch mit.

Bereits im Frühjahr war die Wirtschaft mit gleicher Geschwindigkeit gewachsen. Derzeit profitiert Deutschland von der guten Binnenkonjunktur - also von der Nachfrage der Unternehmen und Verbraucher.

Dank steigender Beschäftigung und spürbarer Lohnzuwächse dürfte dies dem Wirtschaftsforschungsinstitut zufolge zunächst so bleiben. "Der private Verbrauch wird daher wohl weiter merklich ausgeweitet werden, allerdings mit leicht abnehmendem Tempo", sagte DIW-Experte Simon Junker. "Denn der kaufkraftsteigernde Effekt der gesunkenen Energiepreise fällt im Schlussquartal weg." Während die konsumnahen Dienstleister die Konjunktur weiter anschieben dürften, werde die Industrie ihre Schwächephase nur allmählich überwinden. Zudem trübe das langsamere Wachstumstempo in China und anderen Schwellenländern den Ausblick im Verarbeitenden Gewerbe. Deshalb dürften die Investitionen der Firmen in Maschinen und Anlagen "nur nach und nach in Schwung kommen".

Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,1534 (Montag: 1,1613) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8670 (0,8611) Euro.
 

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Euro fällt wegen Handelskonflikt - Dollar profitiert

Wien/Mountain View (APA) - "Ok, Google" soll es ab sofort in den heimischen Wohnungen heißen, geht es nach dem Internet-Konzern. Am Dienstag wurde der Launch des Smart Speaker Google Home (inklusive der Mini-Variante) in Österreich verkündet. Österreich-spezifische Inhalte gibt es vorerst kaum. Als Medienpartner vom Start weg dabei sind "Kronen Zeitung" und "Standard". Der ORF will ebenfalls mitmachen.
 

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