DIW-Institut sieht deutsche Wirtschaft trotz China-Schwäche auf Kurs

Berlin - Trotz der globalen Konjunkturabkühlung dürfte die deutsche Wirtschaft nach Ansicht der DIW-Forscher ihr Tempo bis Jahresende halten. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) werde im dritten und vierten Quartal jeweils um 0,4 Prozent zulegen, teilte das Berliner Institut am Mittwoch mit.

Bereits im Frühjahr war die Wirtschaft mit gleicher Geschwindigkeit gewachsen. Derzeit profitiert Deutschland von der guten Binnenkonjunktur - also von der Nachfrage der Unternehmen und Verbraucher.

Dank steigender Beschäftigung und spürbarer Lohnzuwächse dürfte dies dem Wirtschaftsforschungsinstitut zufolge zunächst so bleiben. "Der private Verbrauch wird daher wohl weiter merklich ausgeweitet werden, allerdings mit leicht abnehmendem Tempo", sagte DIW-Experte Simon Junker. "Denn der kaufkraftsteigernde Effekt der gesunkenen Energiepreise fällt im Schlussquartal weg." Während die konsumnahen Dienstleister die Konjunktur weiter anschieben dürften, werde die Industrie ihre Schwächephase nur allmählich überwinden. Zudem trübe das langsamere Wachstumstempo in China und anderen Schwellenländern den Ausblick im Verarbeitenden Gewerbe. Deshalb dürften die Investitionen der Firmen in Maschinen und Anlagen "nur nach und nach in Schwung kommen".

London (APA/Reuters/dpa) - Einen Tag nach dem von Konfrontation geprägten EU-Gipfel in Salzburg hat die britische Premierministerin Theresa May Härte demonstriert und von Brüssel neue Brexit-Vorschläge gefordert. Die Verhandlungen seien in einer Sackgasse. "Ich habe die EU immer mit Respekt behandelt. Großbritannien erwartet dasselbe", sagte May in ungewöhnlich scharfen Worten am Freitag in London.
 

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May demonstriert nach EU-Gipfel Härte in Brexit-Gesprächen

Wien/Stuttgart (APA) - "Wir müssen ein anderes Denken üben", so der Appell von Eckhard Minx, Zukunftsforscher und Vorstandssprecher der "Daimler und Benz Stiftung" beim heutigen "Deutsch-Österreichischen Technologieforum" in Wien. Die Menschen hätten das "Trugbild der Beständigkeit" im Kopf, dabei stehe die Gesellschaft vor einem grundsätzlichen Wandel. "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami", so Minx.
 

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Zukunftsforscher: "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami"

Wien (APA) - Zahlreiche Missstände hat der Rechnungshofbericht zur bereits aufgelösten Bundesanstalt für Verkehr (BAV) zutage gebracht. Nachdem der RH die Staatsanwaltschaft eingeschaltet hat, wird gegen drei Beschuldigte wegen Amtsmissbrauch und Untreueverdacht ermittelt. So sollen Millionen zu viel überwiesen worden sein, knapp 350.000 Euro ohne Gegenleistung gezahlt und Untersuchungsberichte nie veröffentlicht worden sein.
 

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Bundesanstalt für Verkehr: Amtsmissbrauch- und Untreueverdacht