DIW - Deutsche Wirtschaft verliert im Schlussquartal an Fahrt

Berlin (APA/Reuters) - Die Konjunktur verliert nach einer Prognose des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) am Jahresende etwas an Schwung. Das Bruttoinlandsprodukt in Deutschland werde im vierten Quartal voraussichtlich um gut ein halbes Prozent wachsen, wie die Berliner Forscher am Donnerstag voraussagten. Im Vorquartal hatte es noch zu 0,8 Prozent gereicht.

"Die prall gefüllten Auftragsbücher sprechen aber dafür, dass der kräftige Aufschwung anhält", sagte DIW-Konjunkturchef Ferdinand Fichtner.

Die Stimmung in den Unternehmen sei außerordentlich gut. "Die Unsicherheit über die Regierungsbildung scheint den Unternehmen keine größeren Sorgen zu bereiten", sagte Fichtner. Die konjunkturelle Lage bleibe günstig, da sowohl die Inlandsnachfrage als auch der Außenhandel das Wachstum stützten.

trend-EXKLUSIV: Christian Kern wird Kuratorium-Präsident der Austrian Chinese Business Association

Wirtschaft

trend-EXKLUSIV: Christian Kern wird Kuratorium-Präsident der Austrian Chinese Business Association

Brüssel (APA/Reuters) - Der Defizitstreit zwischen der EU-Kommission und der italienischen Regierung verschärft sich. Die Brüsseler Behörde wird den Budgetentwurf aus Rom für das kommende Jahr ablehnen, wie der "Spiegel" am Mittwoch unter Berufung auf den deutschen EU-Haushaltskommissar Günther Oettinger (CDU) berichtete.
 

Newsticker

EU-Kommission weist Italiens Haushaltsentwurf zurück

Washington/Peking (APA/dpa) - US-Präsident Donald Trump hat ein neues Mittel gefunden, um China im Handelsstreit unter Druck zu setzen. Auf Anraten seines Wirtschaftsberaters Peter Navarro wolle Trump ein 144 Jahre altes Postabkommen aufkündigen, schrieb die "New York Times" am Dienstag unter Berufung auf hochrangige Regierungskreise.
 

Newsticker

Trump könnte 144 Jahre altes Postabkommen mit China beenden