Disney investiert zwei Milliarden Euro in Disneyland Paris

Paris/Burbank (Kalifornien) (APA/dpa) - Der US-Unterhaltungsriese Walt Disney investiert zwei Mrd. Euro in eine Erweiterung des Freizeitparks Disneyland Paris. Das Entwicklungsprogramm soll 2021 starten und den Park deutlich vergrößern, wie Disney am Dienstag nach einem Treffen von Konzernchef Robert Iger mit dem französischen Staatschef Emmanuel Macron mitteilte.

Geplant sind drei neue Themenwelten, die sich den Figuren des Marvel-Universums, der "Star Wars"-Filme und des Animationsfilms "Die Eiskönigin - Völlig Unverfroren" widmen.

Disneyland Paris liegt östlich der französischen Hauptstadt und zählte seit der Eröffnung 1992 mehr als 320 Millionen Besucher, machte aber immer wieder mit finanziellen Schwierigkeiten Schlagzeilen. Im vergangenen Jahr hatte Disney die im Streubesitz befindlichen Minderheitenanteile am Betreiber Euro Disney aufgekauft und das Unternehmen im Sommer von der Börse genommen. Seitdem veröffentlichte der Pariser Park keine separaten Ergebniszahlen mehr. Zuvor hatte das Unternehmen chronisch Verluste geschrieben, innerhalb eines Jahrzehnts war das Ergebnis nur einmal ausgeglichen.

"Wir sind absolut begeistert von der Zukunft des Disneyland Paris und investieren auch weiterhin in seinen langfristigen Erfolg", sagte Disney-Chef Iger nun. Nach eigenen Angaben verbucht Disneyland Paris 6,2 Prozent der französischen Tourismuseinnahmen und beschäftigt 16.000 Mitarbeiter.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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