Diskriminierter Burschenschafter: Hofer prüft Regress gegen Bures

Wien (APA) - Dass die ehemalige Infrastrukturministerin Doris Bures (SPÖ) bei einer Postenbesetzung in ihrem einstigen Ressort laut einem Gerichtsurteil zu Unrecht eine Frau vorgezogen hat, könnte noch Konsequenzen für sie haben. Der derzeitige Minister Norbert Hofer (FPÖ) lässt juristisch Ersatzforderungen gegen Bures prüfen, weil die Republik dem übergangenen Bewerber gut 300.000 Euro zahlen muss.

Man lasse die Möglichkeit von Schadenersatz von einer Rechtsanwaltskanzlei prüfen, erklärte Hofers Sprecher am Donnerstag auf APA-Anfrage. Noch ist die Finanzprokuratur als Anwalt der Republik entgegen eines Medienberichts nicht aktiv, gegebenenfalls würde man sie aber einschalten. Denn laute die Rechtsmeinung, dass ein Regress möglich sei, könnte sich der Minister etwas zuschulden kommen lassen, wenn er nicht aktiv wird.

Die nunmehrige Zweite Nationalratspräsidentin Bures rechtfertigte ihre Entscheidung, dem Spitzenbeamten und Burschenschafter Peter Franzmayr eine Frau vorzuziehen, mit der "massiv bestehenden Unterrepräsentation von Frauen".

Los Gatos (APA/Reuters) - Das Filmportal Netflix hat mit seinen Abonnentenzahlen die Märkte enttäuscht und seine Aktien auf Talfahrt geschickt. Der mit Produktionen wie "House of Cards" oder "Orange is the new black" bekannte Streamingdienst gewann nach eigenen Angaben vom Montag im zweiten Quartal auf dem US-Heimatmarkt 670.000 neue Nutzer hinzu, international waren es 4,47 Millionen.
 

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Filmportal Netflix enttäuscht - Aktie auf Talfahrt

Wien (APA) - Bei der Telekom Austria ist das Nettoergebnis im 2. Quartal wie erwartet durch eine Markenwert-Abschreibung von 112,5 Mio. auf 58,0 Mio. Euro gedrückt worden. Ohne diesen Effekt im Ausmaß von 72,4 Mio. Euro wäre das Nettoergebnis um 15,9 Prozent gestiegen.
 

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Telekom Austria: Abschreibung drückte Ergebnis im 2. Quartal

Washington (APA/Reuters) - US-Notenbankchef Jerome Powell sieht die US-Wirtschaft trotz der Gefahr eines ausufernden Handelsstreits weiter im Aufwind. Mit der richtigen Geldpolitik bleibe in den nächsten Jahren der Arbeitsmarkt stark und die Inflation in der Nähe von zwei Prozent, sagte Powell am Dienstag in seiner halbjährigen Anhörung vor dem Bankenausschuss des US-Senats.
 

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Fed-Chef sieht US-Konjunktur trotz Handelsstreit optimistisch