Diskriminierter Burschenschafter: Hofer prüft Regress gegen Bures

Wien (APA) - Dass die ehemalige Infrastrukturministerin Doris Bures (SPÖ) bei einer Postenbesetzung in ihrem einstigen Ressort laut einem Gerichtsurteil zu Unrecht eine Frau vorgezogen hat, könnte noch Konsequenzen für sie haben. Der derzeitige Minister Norbert Hofer (FPÖ) lässt juristisch Ersatzforderungen gegen Bures prüfen, weil die Republik dem übergangenen Bewerber gut 300.000 Euro zahlen muss.

Man lasse die Möglichkeit von Schadenersatz von einer Rechtsanwaltskanzlei prüfen, erklärte Hofers Sprecher am Donnerstag auf APA-Anfrage. Noch ist die Finanzprokuratur als Anwalt der Republik entgegen eines Medienberichts nicht aktiv, gegebenenfalls würde man sie aber einschalten. Denn laute die Rechtsmeinung, dass ein Regress möglich sei, könnte sich der Minister etwas zuschulden kommen lassen, wenn er nicht aktiv wird.

Die nunmehrige Zweite Nationalratspräsidentin Bures rechtfertigte ihre Entscheidung, dem Spitzenbeamten und Burschenschafter Peter Franzmayr eine Frau vorzuziehen, mit der "massiv bestehenden Unterrepräsentation von Frauen".

Wien (APA) - Die börsennotierte CA Immo bringt eine neue Unternehmensanleihe auf den Markt. Die Schuldverschreibung hat ein Volumen von 150 Mio. Euro und eine Laufzeit von 7,5 Jahren. Der fixe Kupon beträgt 1,875 Prozent, die Anleihe ist zu je 1.000 Euro gestückelt und kann von Privatanlegern vom 20. bis 25. September gezeichnet werden - vorbehaltlich eines früheren Zeichnungsschlusses, teilte die CA Immo mit.
 

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CA Immo begibt neue 150 Mio. Euro Anleihe - Laufzeit 7,5 Jahre

Washington/Peking (APA/AFP) - Der Handelskrieg zwischen China und den USA eskaliert weiter: Als Antwort auf die von US-Präsident Donald Trump geplanten neuen Strafzölle hat Peking am Dienstag Vergeltungsmaßnahmen angekündigt. US-Importe im Gesamtwert von 60 Milliarden Dollar (51,41 Mrd. Euro) sollen mit Strafzöllen belegt werden, wie die Führung in Peking erklärte.
 

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Handelskrieg zwischen China und den USA eskaliert weiter

Eisenach/Rüsselsheim (APA/dpa) - Wegen schwacher Nachfrage plant der Autobauer Opel in seinem Eisenacher Werk für den Oktober in größerem Umfang Kurzarbeit. Nach Informationen der Mainzer Verlagsgruppe VRM werden die Beschäftigten beider Schichten in dem Monat nur an 8 von 21 Arbeitstagen an den Bändern benötigt. An 13 Werktagen herrsche Kurzarbeit, wie die Zeitungen in ihren Mittwoch-Ausgaben berichten.
 

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Opel plant Kurzarbeit im Werk Eisenach