Diskonter Hofer will 2018 in Italien einsteigen

In den stark fragmentierten italienischen Handel kommt Bewegung. Hofers Mutterkonzern Aldi Süd will laut italienischen Medien die ersten Märkte in Italien eröffnen. Derzeit sucht Hofer noch nach entsprechenden Standorten. Hauptschwerpunkt ist dabei Norditalien. Der Einstieg in Italien dürfte 2018 erfolgen.

Als Hauptquartier für die Italien-Expansion soll die Stadt Verona dienen. Im internationalen Warenverkehrszentrum von Verona, Quadrante Europa, hat Aldi eine Bürofläche von 5.000 Quadratmetern bezogen. Neben den Büros in Verona plant Aldi die Akquisition eines logistischen Standpunkts im friaulischen Amaro nahe Udine.

Die Expansion von Aldi Süd in Italien soll über die Hofer KG erfolgen. Diese zählt mehr als 450 Filialen in Österreich und ist nach wie vor auf Expansionskurs. Die Aldi Süd-Filialen befinden sich ausschließlich in West- und Süddeutschland. In Nord- und Ostdeutschland ist hingegen die Unternehmensgruppe Aldi Nord mit einem eigenen Filialnetz vertreten.

Mittlerweile ist Aldi Süd international in neun Ländern und auf drei Kontinenten zu finden. Zu den Ländern zählen neben Deutschland und Österreich auch Großbritannien, Irland, die Schweiz, Slowenien, Ungarn, die USA und Australien.

Vilnius (APA/Reuters) - Die EZB wird nach Einschätzung von Litauens Notenbankchef Vitas Vasiliauskas möglicherweise im Herbst 2019 erstmals seit Jahren ihre Zinsen straffen. "Da es traditionell keine Sitzung im August gibt, ist es offensichtlich, dass wir über September, Oktober sprechen könnten", sagte das EZB-Ratsmitglied am Montag vor Journalisten. "Ich würde sagen, es geht in Richtung Herbst."
 

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EZB-Notenbanker hält Zinserhöhung im Herbst 2019 für möglich

Wien (APA) - Die ÖVP/FPÖ-Regierung will den lebenslangen Rücktritt von Lebensversicherungen im Fall von falscher oder fehlender Belehrung um einiges unattraktiver machen. Betroffene sollen bereits 2019 deutlich weniger Geld herauskommen. Die Arbeiterkammer und die Liste Pilz kritisieren den schwarz-blauen Vorstoß.
 

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AK-Kritik: Regierung macht Versicherungsrücktritt unattraktiver

Bonn (APA/dpa) - Der Ausbau der erneuerbaren Energien setzt die Stromnetze in Deutschland immer stärker unter Druck. 2017 sind die Ausgaben für sogenannte Noteingriffe wegen unzureichender Netzkapazitäten auf den Rekordwert von 1,4 Mrd. Euro gestiegen, wie die Bundesnetzagentur am Montag berichtete. Die Kosten werden über die sogenannten Netzentgelte auf den Strompreis umgelegt und landen am Ende beim Verbraucher.
 

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Deutsche Stromnetze unter Druck - Rekordkosten für Noteingriffe