Diskonter Hofer will 2018 in Italien einsteigen

In den stark fragmentierten italienischen Handel kommt Bewegung. Hofers Mutterkonzern Aldi Süd will laut italienischen Medien die ersten Märkte in Italien eröffnen. Derzeit sucht Hofer noch nach entsprechenden Standorten. Hauptschwerpunkt ist dabei Norditalien. Der Einstieg in Italien dürfte 2018 erfolgen.

Als Hauptquartier für die Italien-Expansion soll die Stadt Verona dienen. Im internationalen Warenverkehrszentrum von Verona, Quadrante Europa, hat Aldi eine Bürofläche von 5.000 Quadratmetern bezogen. Neben den Büros in Verona plant Aldi die Akquisition eines logistischen Standpunkts im friaulischen Amaro nahe Udine.

Die Expansion von Aldi Süd in Italien soll über die Hofer KG erfolgen. Diese zählt mehr als 450 Filialen in Österreich und ist nach wie vor auf Expansionskurs. Die Aldi Süd-Filialen befinden sich ausschließlich in West- und Süddeutschland. In Nord- und Ostdeutschland ist hingegen die Unternehmensgruppe Aldi Nord mit einem eigenen Filialnetz vertreten.

Mittlerweile ist Aldi Süd international in neun Ländern und auf drei Kontinenten zu finden. Zu den Ländern zählen neben Deutschland und Österreich auch Großbritannien, Irland, die Schweiz, Slowenien, Ungarn, die USA und Australien.

Wien/Lissabon (APA) - Noch heuer könnte es auf EU-Ebene eine Grundlage für die Besteuerung digitaler Betriebsstätten - und damit international tätiger Konzerne wie Amazon ohne Sitz in allen Ländern - geben, ist Finanzminister Hartwig Löger (ÖVP) nach seinem Gespräch mit Eurogruppen-Vorsitzenden Mario Centeno zuversichtlich. In dieser Frage sei man auf einer Linie. Die EU-Kommission arbeite an einer Definition.
 

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Löger hofft noch heuer auf EU-Bestimmung zu digitaler Betriebsstätte

Cupertino (Kalifornien) (APA/dpa) - Im französischen Rechtsstreit um Demonstrationen in Läden des US-Technologiekonzerns Apple haben sich Globalisierungsgegner des Netzwerkes Attac nach eigener Einschätzung durchgesetzt. Ein Gericht in Paris wies am Freitag das Ansinnen des US-Konzerns ab, Attac-Mitgliedern unter einer Strafandrohung von 150.000 Euro Aktionen in den französischen Geschäften zu verbieten.
 

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Kein Hausverbot für Globalisierungsgegner in Apple-Läden

Moskau (APA/dpa) - Der russische Milliardär Oleg Deripaska (50) gibt die Führung beim Aluminiumhersteller Rusal und dessen Mutter En+ ab. Hintergrund ist ein Machtkampf um den wichtigen Konzern Norilsk Nickel. Rusal kündigte am Freitag bei der Vorlage des Jahresberichts 2017 an, das Unternehmen wolle mit der Holding Interros des Oligarchen Wladimir Potanin um die Kontrolle über den Nickelproduzenten streiten.
 

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Oligarch Deripaska gibt Führung beim Aluminiumriesen Rusal ab