Direktvertriebsfirmen in Deutschland 2014 mit Umsatzplus

Berlin - Direktvertriebsfirmen wie der Kosmetikhersteller Avon, der Haushaltswarenanbieter Tupperware oder der Staubsaugerproduzent Vorwerk haben ihren Umsatz 2014 um 3,4 Prozent im Vergleich zu 2013 auf 1,54 Mrd. Euro gesteigert. Besonders gut lief das Geschäft in den Bereichen Haushaltswaren, Kosmetik, Wellness und Accessoires, teilte der Bundesverband Direktvertrieb Deutschland (BDD) am Montag mit.

Direktvertrieb ist der persönliche Verkauf außerhalb von Geschäftsräumen: in der Wohnung, am Arbeitsplatz, auf Messen, Märkten oder in Fußgängerzonen.

Die erfolgreichste Vertriebsform mit einem Umsatzplus von 4,3 Prozent seien Verkaufspartys, erklärte der Verband unter Berufung auf eine Umfrage unter seinen Mitgliedsunternehmen. Besonders beliebt waren hier Kosmetik, Schmuck, Haushalts- und Küchenartikel.

Zum BDD gehören 36 Unternehmen, die Lebensmittel, Kosmetik, Haushaltswaren, Energie- oder Finanzdienstleistungen, Bauprodukte, Textilien oder Arzneimittel verkaufen. Die Kundenzufriedenheit war im vergangenen Jahr hoch, wie BDD-Chef Jochen Acker erklärte: Von den mehr als 14 Millionen Kundenbestellungen sei nur jede 500. widerrufen worden. Damit liege die Widerrufsquote bei 0,2 Prozent. Im Online-Handel sei diese Quote 25-mal so hoch, teilte der BDD unter Berufung auf das Institut für Handelsforschung Köln mit.

Wien (APA) - Österreichs Industriekonjunktur ist im Mai zum vierten Mal heuer leicht zurückgegangen, bleibt aber trotzdem noch stark, zeigt der UniCredit Bank Austria EinkaufsManagerIndex. Der globale Wachstumsdämpfer mit zunehmenden protektionistischen Tendenzen und Unsicherheiten sei aber auch in Österreich zusehends spürbar.
 

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Industrie bleibt trotz stagnierender Auslandsnachfrage stark

Berlin (APA/Reuters) - Die Regierungsbildung in Italien zwischen der Lega und den 5 Sternen sind am Veto von Staatspräsident Sergio Mattarella gescheitert. Dieser weigerte sich, einen ausgesprochenen Euro-Kritiker zum Finanzminister zu ernennen. Die Aussicht auf Neuwahlen sorgte am Montag an den Börsen für Erleichterung bei Investoren. Ökonomen sagten in ersten Reaktionen:
 

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Analysten zur politischen Krise in Italien

Mailand (APA/dpa) - Nach der gescheiterten Regierungsbildung in Rom ist der italienische Aktienmarkt am Montag mit deutlichen Kursgewinnen in den Handel gestartet. Der Leitindex FTSE MIB rückte im frühen Handel um 1,80 Prozent auf 22.800,79 Punkte vor und wurde dabei angeführt von festen Bankenwerten. Neben dem Aktienmarkt legten auch der Euro und italienische Staatsanleihen zu.
 

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Italienische Aktien steigen nach geplatzter Regierungsbildung