Direktoriumsmitglied Mersch verteidigt EZB-Anleihenkaufprogramm

EZB-Direktoriumsmitglied Yves Mersch hat vor dem Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe das Anleihenkaufprogramm der Europäischen Zentralbank (EZB) in der Euro-Schuldenkrise gegen Kritik verteidigt. Allein die Ankündigung des sogenannten OMT-Programms ("Outright Monetary Transactions"), das bis heute nie zum Einsatz kam, habe die Situation verbessert.

"Heute ist der Euroraum in einem langsamen, aber stetigen Aufschwung", sagte Mersch am Dienstag in Karlsruhe.
Der EZB-Rat habe zudem Vorkehrungen getroffen, um die mit dem Programm verbundenen Risiken zu begrenzen. Mersch sagte aber auch: "Eine Währungsunion ist eine Haftungsgemeinschaft." Der Notenbank müsse es möglich bleiben, über geldpolitische Maßnahmen unabhängig zu entscheiden.
Die EZB hatte im Sommer 2012 zugesagt, notfalls unbegrenzt Staatsanleihen von Krisenstaaten zu kaufen. Die Verfassungsrichter müssen beurteilen, ob sie damit ihr Mandat überschritten hat.

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

Bonität

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

Newsticker

Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte